Generated by All in One SEO v4.9.10, this is an llms.txt file, used by LLMs to index the site. # Wir lassen den Stau hinter uns ## Sitemaps - [XML Sitemap](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/sitemap.xml): Contains all public & indexable URLs for this website. ## Beiträge - [Was ist seit Oktober 2019 geschehen ?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-oktober-2019-geschehen/) - Ein paar Tage bevor unser 30 Jahre alter Döschewo, unsere knallrote Ente wegen des Ablaufs der Sommersaison in den Winterschlaf geschickt werden musste, (auf dem hinteren Kennzeichen prangt unter einer 3 eine 10) unternahmen wir noch „schnell“ eine dreitägige Abschlussfahrt ins schöne Bremen, wo mein Bruder mit Gefolge seinen Lebenstag seit Jahrzehnten verbringt. ‚Eile mit - [Was ist seit Oktober 2018 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-oktober-2018-geschehen/) - Wo soll ich anfangen? Und was halte ich für erwähnenswert? Und was eher nicht? Dass ich im Winterhalbjahr nur zweimal eine dünne Schicht Schnee vom Gehsteig schieben musste und der Winter viel zu trocken war? Das interessiert wohl kaum jemanden. Doch dass wir im April das erste Mal live dabei waren, als unser sportlicher Allrounderschwiegersohn - [Was ist seit Oktober 2017 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-oktober-2017-geschehen/) - Zum Ende des Jahres 2017 gab es nicht besonders viel zu berichten. Ich schrieb einmal: “Zwischen Zeit und dem was dazwischen liegt, meinen wir zu leben!“ Doch das richtige Leben spielt für uns meist auf einer Reise. Wenngleich auch uns das Leben so manchen Streich gespielt hat. Wir ließen die vergangenen Monate mit allen seinen - [Auf der Leipziger Buchmesse](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/auf-der-leipziger-buchmesse/) - Seit 2013 sind wir regelmäßige Besucher auf der Leipziger Buchmesse und finden uns immer am "Traveldiary-Stand" ein, um Interessierten unsere Abenteuerbücher nahe zu bringen. - [Was ist seit Oktober 2016 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-oktober-2016-geschehen/) - Das Jahr 2016 ging unspektakulär zu Ende. Tante Paula und ihr „Ziehvater“ namens Vagabund, unser guter, alter tschechischer Zetor-Traktor verbrachten das Winterhalbjahr in der Scheune und erholten sich von den z.T. mühevollen Ausfahrten über die Berge und Bergchen Deutschlands, die wir ‚bezwungen‘ hatten, oft auf dem Weg zu einer meiner Autorenlesungen. Mitte Februar aber gab - [Was ist seit Oktober 2015 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-oktober-2015-geschehen/) - Was ist seit Oktober 2015 geschehen? „Tante Paula liegt im Bett und isst Tomaten!“ Dieser uralte Foxtrott von 1929, einst gesungen von Trude Lieske und Alexander Flessburg und auf Vinyl gepresst kann ich mir immer wieder anhören. Schön das obligatorische Krächzen, das aus dem Grammophon tönt. Und erst der schräge Text…! Unsere Tante Paula aber - [Was ist seit September 2014 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-september-2014-geschehen/) - Was ist seit September 2014 geschehen? Das Jahr 2014 endete für uns mit einer gelungenen Lesung im Gemeinderaum der evangelischen Kirche des Wallfahrtsortes Gottsbüren. Ausschließlich die Männer des Reinhardswalddorfes, die einmal monatlich zu einem sogenannten Herrenstammtisch zusammen kommen, waren gespannte Zuhörer. Der örtliche Pfarrer begleitete diesen Abend eindrucksvoll auf seiner Gitarre. Der kleinen Autogrammstunde schloss - [Was ist seit September 2013 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-september-2013-geschehen/) - Was ist seit September 2013 geschehen? Wie erwartet unglaublich viel … Schönes. Unsere Premierenlesung zur Frankfurter Buchmesse aus Abenteuerreiseband I im sogenannten „Mainäppelhaus“ im Stadtteil Seckbach war gekrönt von dem einzigen Frankfurter Alphornbläserensemble, die meine Ohren und die der Zuhörer gehörig beben ließen, als die lungenstarken Männer in ihren blauen Hessenkitteln immer nach ca. 15 - [Was ist seit September 2012 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-september-2012-geschehen/) - Zuerst das Letzte:Mein erstes Abenteuerreisebuch erschien Mitte August 2013 auf dem Buchmarkt mit dem Titel: (Wie kann es auch anders sein) „Wir lassen den Stau hinter uns – mit dem Traktor durch Nordeuropa“. Jens Freyler, ein sehr sympathischer und innovativer Verlagsinhaber vom Traveldiary-Verlag in Hamburg, www.traveldiary.de, mit dem ich seit gut einem Jahr im regen - [Was ist seit Oktober 2011 geschehen?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-oktober-2011-geschehen/) - Was ist seit Oktober 2011 geschehen? Für mich das Allerwichtigste: Ich bin wieder weitestgehend fit, und die vermaledeiten Krankheiten und Plagen haben sich nach und nach davongeschlichen. Wenn ich manchmal an die schlimmen Tage und Stunden zurückdenke, die ich z. T. mehrfach lebensbedrohlich erkrankt bei der letztjährigen Tour überlebt habe, wird mir jetzt erst so - [Deutschland - 27. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-27-september/) - Die Kinzig flüstert noch immer und weckt uns glucksend aus den Träumen. Ein Fischreiher saust im Tiefflug den kleinen Fluss auf Nahrungssuche entlang. Enten schwimmen stromabwärts und tauchen nach Futter. Eine Idylle! Ein strahlend blauer Schwarzwaldhimmel und eine zwei strahlende Wirtsleute, die uns verkünden, dass uns gegen halb Neun ein Reporter des „Schwarzwaldboten“ heimsuchen möchte, - [Deutschland - 28. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-28-september/) - Keine Presse, keine Verabschiedung, einfach losfahren. Um Neun haben wir Calw schon verlassen. Wir peilen einen Campingplatz in Gundelsheim am Neckar im Landkreis Neckar-Odenwald an. Doch es sind bis zum Zielort ganze 105 Kilometer. Ob wir das heute schaffen? Es soll noch heißer als gestern werden. Bis 27 Grad hat der Wetterfrosch vorausgequakt. Das kann - [Deutschland - 29. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-29-september/) - Die junge, hübsche Angestellte vom Campingplatz in Gundelsheim schließt uns schon auf unseren Wunsch den Strom gegen 8 Uhr ab. Wir sind abfahrbereit. Zum Abschied bekommen wir noch von ihrem Freund ein Büchlein auf christlicher Grundlage geschenkt, wo er selber auch mit einer Geschichte vertreten ist. Wir werden es die nächsten Tage aufmerksam lesen. Wir - [Deutschland - 30. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-30-september/) - Diese Nacht war eine sehr unschläfrige und unruhige. Nicht dass nun jemand denkt, wir seien seit dem 3. April in den letzten Flitterwochen. Nein! Auch in den letzten Zügen liegen wir noch nicht. Das war auch nicht der Grund unserer Wachphasen. Wir haben lediglich verstärktes Reisefieber und freuen uns halt nur, meine Eltern, Verwandte und - [Deutschland - 01. Oktober](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-01-oktober/) - Ausschlafen ist heute noch nicht angesagt. Wir werden einfach zu der Zeit wach, die wir gewohnt sind, aufzustehen. Sieben Uhr. Draußen ist es nebelig und das Flüsschen „Lauter“ hinter uns schickt uns üble Abwassergerüche bis in den heißen Morgentee. Irgendwo muss in der Kanalisation in der unmittelbaren Nähe ein wüstes Leck sein. Das Wasser dagegen - [Deutschland - 02. Oktober](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-02-oktober/) - Heute ist Sonntag. Der letzte Sonntag auf unserer langen Reise. Morgen, am dritten Oktober sind es genau 6 Monate her, seitdem wir unterwegs sind. Und was haben wir alles erlebt! Es könnte fast ein Buch daraus werden. Ich werde versuchen, es im Winter über zu schreiben und hoffe, dass das Authentische dabei nicht verloren geht. - [Deutschland - 03. Oktober](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-03-oktober/) - Ich bin müde, aber gut gelaunt, als wir um Sieben aus den Federn hüpfen. Vorletzter Reisetag. Wir stoßen mit unseren Teetassen an. Alkohol ist für uns beide während des Tages tabu. Genau heute, heute vor ganzen sechs Monaten sind wir voller Vorfreude auf unsere Europatour aus unserem Dorf „Carlsdorf a.d.Lempe unter großer Anteilnahme der Bevölkerung - [Deutschland - 21.-31. Oktober](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-22-31-oktober/) - Zum endgültigen Abschluss unserer Europareise möchte ich noch ein wenig Statistik zu „Papier“ bringen. Nackte Zahlen ! In den letzten 7 Monaten haben im Durchschnitt 534 Besucher pro Tag unsere Homepage besucht. An manchen Tagen waren es weit über 1000 User. Einmal sogar 1758 an einem einzigen Tag. Mit dem heutigen Tag hatten wir 172202 - [Deutschland - 11.-20. Oktober](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-11-20-oktober/) - Kaum sind wir eine Woche Zuhause füllt sich unser Mailpostfach zusehends. Menschen, an die wir unterwegs gedacht haben oder auch Menschen, an die wir nicht gedacht haben beglückwünschen uns zur geglückten Heimkehr und freuen sich mit uns, dass wir (fast) unbeschadet alle Strapazen dieser Mammutreise gut überstanden haben. Es ist unglaublich, wie viele uns völlig - [Deutschland - 11. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-11-september/) - Sonntag im Krankenhaus. Es geht mir etwas besser, seitdem ich eine andere intravenöse Antibiose viermal in 24 Stunden bekomme. Die seit Wochen manifestierte Blasenentzündung schleicht sich langsam davon. Das ist ein echter Segen, dass die ständigen Schmerzen nur noch sporadisch auftreten. Das Labor hier hat gute Vorarbeit geleistet und eine Therapie konnte jetzt gezielter eingeleitet - [Deutschland - 09. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-09-september/) - Die Ärzte kommen bei der morgendlichen Visite überein, mich nochmals wegen meiner nächtlichen „Schwitzeskapaden“ am Montag kurz vor dem geplanten OP-Termin thoraxmäßig ins CT zu schicken. Besser so. Wenn ich hier jemals wieder entlassen werden sollte, dann möchte ich als Gesunder gehen. Ich bekomme schon am frühen Morgen einen Bettnachbarn. Ein junger Mann aus der - [Deutschland - 08. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-08-september/) - Um Sechs beginnt die Frühschicht. Vitalwerte messen, Frühstück bringen, nach dem Rechten schauen. Stationsalltag. Doch nicht für mich. Ich bin nur Gast auf dieser Vorzeigestation und fühle mich beachtet und gut aufgehoben. Ich werde zur computertomographischen Untersuchung in den „Keller“ begleitet. Wenn ich diese Abteilung hätte alleine finden müssen, hätte ich mir zur Sicherheit vorher - [Frankreich - 21.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-21-08-11/) - Der letzte „freie“ Tag im schönen Lezignan in den Corbieres bricht an. Ganz vergessen habe ich zu erwähnen, dass es hier am Stadtrand sogar eine Straße gibt, die mit dem Namen „Avenue de Lauterbach“ benannt ist. Ich ziehe in Ruhe am Nachmittag alle Schrauben der drei Schautafeln am Bauwagen nochmals nach, schaue nach dem Öl- - [Frankreich - 15.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-15-08-11-2/) - 15. August Es ist heiß, sehr, sehr heiß. Die Straßen stadtauswärts sind heute, am Montagmorgen gut befahrbar. Am Sonnabend war dagegen noch alles verstopft und Barbara hatte schon wieder die größten Bedenken, dass wir da gut durchkommen. Hinter „St.Affrique“ nehmen wir gleich die erste Takstelle. Die nimmt nur Karten an und unsere Karte passt dem - [Frankreich - 13.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-13-08-11/) - 13. August Es ist so still hier ringsherum, dass wir erst um 9 Uhr aufwachen. Huch! Nun aber hurtig aus dem Bett und zur Morgentoilette gehen. Das ist nicht sehr weit, nur 100 Meter zwischen den Zelten und Caravans und gähnenden Urlaubern hindurch. Wir sitzen am Frühstückstisch in der heißen Morgensonne und trinken in Ruhe - [Frankreich - 08.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-08-08-11/) - 8. August Die ganze nette Campingplatzbetreiberfamilie steht vor der Halbschranke und wünscht uns wortreich „bon voyage!“ Hier fahren wir nur ungern weg, da es uns ausgesprochen gefallen hat. Barbara fragt noch schnell nach, wie weit es bis zur nächsten Tankstelle ist. Der Monsieur zeigt ihr zwei Finger und deutet in die Richtung, in die wir - [Frankreich - 06.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-06-08-11/) - 6. August Neun Uhr und wir räkeln uns noch dreiundvierzig Mal, bevor wir den nicht vorhandenen Federn entweichen. Ausgeschlafen holt Barbara das gestern noch bestellte Baguette von der Rezeption ab. Das duftet vielleicht?! Der Himmel zeigt sich leider bedeckt, aber es sind sechsundzwanzig Grad und wir bewegen uns in leichter Kleidung. Dann regnet es, hört - [Frankreich - 05.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-05-08-11/) - 5. August Der Platz zum Wenden ist sehr eng, aber mit abgehangenen Kabeln gelingt auch dieses Manöver. Das nächste Manöver kommt gleich hinter der nächsten Straßenbiegung. Es steigt an. Und wie! Da der Motor nach 500 Metern seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat, muss ich viel früher in den nächst kleineren Gang zurückschalten. Wir fahren - [Frankreich - 31.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-31-07-11/) - 31. Juli Wir schlafen aus. Erst um Acht werden wir wach. Eine eher ungewöhnliche Aufstehzeit für uns. Um Neun hat sich Barbara mit zwei Trommeln Wäsche angemeldet. Es sind Hochleistungsmaschinen, die die Wäsche schon nach einer Dreiviertelstunde wieder ausspucken. Nur einen Trockner gibt es nicht. Ich spanne zwischen Fahrzeug und Bauwagen Leinen und alle Wäscheteile - [Frankreich - 30.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-30-07-11/) - 30. Juli Es ist Sonnabend, die Sonne scheint und es ist windstill. So lieben wir es. Nur die entladene Batterie hinten im Bauwagenheck macht uns Sorgen. Es ist nicht weiter tragisch, wenn wir unseren Wasserhahn über der Spüle nicht betätigen können. Aber wie wir wissen, dürfen wir uns auf Frankreichs Straßen nur mit eingeschaltetem gelben - [Belgien - 25.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/belgien-25-07-11/) - 25. Juli Ein sehr aufgeschlossenes und nettes Ehepaar aus Holland, etwa in unserer Jugend, die gestern Abend angekommen sind, liegen mit uns auf einer Wellenlänge. Wir tauschen unsere Visitenkarten aus und siehe da, Fred Stolk hat seine Reiseberichte (und er hat über viele Länder zu berichten) ebenfalls ins Netz gestellt. Auch ein „Schreiber“ also. Seine - [Niederlande - 23.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/niederlande-23-07-11/) - 23. Juli Um Neun erscheint der Reporter von Radio „WMW“ mit der Tochter und dem Sohn des Hauses. Wir werden zu unserer Reise eingehend von dem Journalisten Dirk Terbahl befragt und ich muss auch den Trecker anlassen und alle Tierstimmen ertönen lassen, damit die Hörer am Sonntagmorgen, wenn die Sendung läuft, erschreckt aus allen Betten - [Deutschland - 22.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-22-07-11/) - 22. Juli Nur 82 Kilometer sind heute zu tuckern. Ein Klacks, wenn man bedenkt, dass wir auch schon mal an einem Tag 180 Kilometer gefahren sind und im Durchschnitt täglich 100 Kilometer schaffen. Über „Westbevern“ und das Flüsschen „Bewer“ geht es mit 21 km/h weiter über die etwas breitere Ems und den Emskanal nach Altenberge, - [Deutschland - 21.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-21-07-11/) - 21. Juli Ein neuer Tag, ein neues Ziel! 85 Kilometer sollen es heute nur sein. Das Navi ist eingestellt und die Landkarte liegt griffbereit innen an der Frontscheibe eingeklemmt. Die Seniorchefin des freundlichen Gasthofes scheint neugierig geworden zu sein und besucht uns noch vor unserem Frühstück am Bauwagen. So rüstig und geistig vital möchte ich - [Deutschland - 19.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-19-07-11/) - 19. Juli Ein herrlicher Sonnenaufgang kurz nach Vier. Wenn ich unsere Fotokamera griffbereit gehabt hätte, wäre das ein sehr stimmungsvolles Foto geworden. Doch ich schlafe noch einmal für zwei Stunden ein. Trotzdem sitzen wir schon um Acht wieder auf unseren Martersitzen und haben unsere Blicke nach Westen gerichtet. Als wir tanken müssen, sehen wir nebenan - [Deutschland - 18.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-18-07-11/) - 18. Juli Zwei Minuten vor Acht. Schon fast zwei Stunden sind wir zugange, haben ausgiebig gefrühstückt und warten auf den Journalisten. Und der steht pünktlich um Zwei nach Acht vor unserer Tür. Ein sehr netter Mensch, der Harry Güssefeld, der für die Altmark-Zeitung schreibt. “Harry Hirsch” könnte es nicht besser machen. www.az-online.de Wir sitzen gemütlich auf unserer Eckbank und - [Deutschland - 17.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-17-07-11/) - 17. Juli Wir sind in den letzten Monaten durch Orte gefahren, die manchmal sehr kuriose Namen hatten und entweder sehr fremd in unseren Ohren klangen oder uns auch mitunter belustigten. Vor 23 Jahren, noch vor der Grenzöffnung, der “Wende”, habe ich mal eine sehr krause, profane Geschichte zusammengeschrieben, die bestimmt kein Meisterwerk war, aber mir damals - [Deutschland - 09.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-09-07-11/) - 9. Juli Um Acht holt mich Mario ab. Die Entlassungspapiere sind fertig und ich bin wieder frei. Frei von den Plagen der letzten Tagen, aber noch nicht befreit von meinem Harnleiterstein. Immerhin! Wir sind in 10 Minuten am Campingplatz. Die Sonne lacht, es ist trocken und sehr angenehm im Schatten der Bäume im gepolsterten Liegestuhl zu sitzen und nichts zu - [Deutschland - 08.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-08-07-11/) - 8. Juli Ich träumte, wir wären mit unserem Gespann wieder auf Achse. Wir befinden uns auf einem viel zu kleinen Kahn und die Hinterräder des Bauwagens hängen im Wasser. Plötzlich schreit jemand: “Raus hier, alle runter vom Schiff!“ „Der Wagen ist zu schwer!“ „Wir sinken!“ Schweißgebadet wache ich auf. Es ist drei Uhr nachts. Albträume? Ich finde mich bald wieder in der Realität - [Deutschland - 07.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-07-07-11/) - 7. Juli „Wenn man vor einem Abgrund steht, sollte man auch den Mut haben, hinunter zu schauen!“ „Die Tiefe wird nicht flacher durchs Wegsehen!“ Manchmal fällt mir spontan solch ein Satz ein, so wie heute wieder. Oft drücke ich mich in Metaphern aus, besonders in meinen lyrischen Gedichten und Aphorismen. Wichtig aber ist, dass ich mich selbst noch erkenne - [Deutschland - 04.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-04-07-11/) - 4. Juli Montagfrüh halb Neun im Klinikum Kyritz www.kmg-kliniken.de auf dem langen Korridor, der als Warteraum dient. Der sehr sympathische, engagierte Urologe, Dr. med. Wick, er hat Belegbetten hier im 165-Betten-Haus, fragt präzise nach meinen Beschwerden und nach meinen Vorgeschichten. Wie gut, dass mir mein neuer und von mir sehr geschätzter Hausarzt, Herr Dr. med. Hermeling alle meine Krankenunterlagen und - [Deutschland - 03.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-03-07-11/) - 3. Juli Barbara, Detlef und Petra frühstücken alleine in deren Wohnung nebenan. Ich bekomme gar nichts runter und trete kurz vor die Tür, um mal Luft zu schnappen. Ein sehr junges Pärchen hat über Nacht neben uns in einem superkleinen Minizelt campiert. Bei dem Regen! Beide sprechen Französich-Englisch. Sie stammen aus der Nähe von Marsaille / Frankreich und sind wieder - [Polen - 27.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-27-06-11/) - 27. Juni Heute genehmigen wir uns einen „freien“ Tag! Keine Empfänge, keine Pressetermine, keine Besuche, kein „Rummel“ um unseren „Ausflug“ mit dem Gespann durch Europa. Nur Sonne satt und Müßiggang pur. Ein paar Campinggäste stehen immer mal wieder um den Wagen herum und diskutieren eifrig. Ich sitze unter einer ausgewachsenen Eberesche und beobachte die große - [Polen - 21.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-21-06-11/) - 21. Juni Wie gerne wären wir jetzt bei Gudrun und Dieter in Föllinge im schwedischen Jämtland, um mit beiden das große Mittsommerfest zu feiern. Heute beginnt kalendarisch der europäische Sommer. Die Sonne scheint auch und wir haben Aufbruchstimmung. Schon um halb Neun, noch vor unserem Frühstück, kommt Janek auf seinem klapprigen Fahrrad angefahren und besucht - [Polen - 20.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-20-06-11/) - 20. Juni Ich schaffe es nur sehr mühsam um Acht aus den Federn zu kriechen. Niemand darf mich jetzt ansprechen. Auch Barbara hält sich wissend zurück. Ich habe das Gefühl, ich wäre gerade erst eingeschlafen. Meine Augenlider hängen bis zu den Kniekehlen. Nun gut, wir haben eine nicht so lange Strecke vor uns, nur etwa - [Polen - 19.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-19-06-11/) - 19. Juni Es ist mal wieder Sonntag und wir bleiben einen Tag länger hier am Fluss. Ich schaffe es sogar, bis Acht zu schlafen. Der Himmel ist bewölkt und es weht ein kalter Wind. Nur 18 Grad sind es um Neun nach dem ausgiebigen Frühstück im Freien. Ich wechsele die Hosen aus von kurz nach - [Polen - 16.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-16-06-11-2/) - 16. Juni Wir geben in unser Navi einen Campingplatz ein, der bei „Ruska Wies“ liegen soll und nur 115 Kilometer entfernt liegt. Das schaffen wir. Zumal die Sonne scheint und wir früh genug aufgebrochen sind. Die ersten noch schlaftrunkenen Zelter krabbeln aus ihren Minizelten, putzen sich die Zähne auf der Wiese oder sind dabei, sich - [Litauen - 15-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/litauen-15-06-11/) - 15. Juni Wir frühstücken. Es ist schon weit nach Neun. In Gedanken kaue ich ein knackiges Brötchen mit Marmelade und viel dicker Butter. Mein Bruder und meine Schwägerin wundern sich immer über meinen „Butterhunger.“ Deimante bringt uns die Speisekarte. Tja, was sollen wir nun daraus entnehmen? Sie bemerkt unsere Unschlüssigkeit und versucht, zu beraten. Omelett, yes? Barbara nickt und ist froh, dass es - [Estland - 09-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/estland-09-06-11/) - 9. Juni Kurz bevor wir das Wäldchen verlassen, tritt ein junger Mann mit kurzen Haaren an mich heran. Er ist Schwede und von Beruf Hauptkommissar. Ein paar Fotos möchte er machen und fragt, ob er das dürfe. Na klar ! Einem Polizisten darf man doch nichts abschlagen. Ich frage ihn, warum seit gestern Abend so viele Polizeiwagen um das Hotel - [Estland - 08-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/estland-08-06-11/) - 8. Juni Um Halbacht sind wir gestiefelt und gespornt und wollen aufbrechen, ohne großen Lärm zu machen. Da haben wir aber nicht mit den Wirtsleuten gerechnet. Marje und ihr Mann stehen mitten auf dem Hof und wir verabschieden uns zum zweitenmal. Marje hat sich besonders schick gemacht und trägt ein buntes, langes Kleid und eine gestickte Leinenschürze davor. Schick - [Lettland - 13-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/lettland-13-06-11/) - 13. Juni Diesmal verabschiedet uns niemand. Wir „schleichen“ uns davon. Shorts und ein luftiges T-Shirt sind der Witterung angebracht. Die beiden Krawatten, die ich zu aller Vorsicht eingepackt hatte, schlummern nach wie vor ungebunden unter dem Stauraum des Bettes. Ich werde sie erst in Polen brauchen, wenn wir Big-Norbert, den „Rimaster-Allrounder“ und Firmenchef eines weltweit umspannenden Imperiums in der - [Lettland - 12-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/lettland-12-06-11/) - 12. Juni Um kurz vor Zehn sind wir per Pedes unterwegs. Die LKWS auf der E 67 rauschen mit hoher und sehr hörbarer Geschwindigkeit uns uns vorüber. Wir werden als Fußgänger nicht registriert. Der Bus nach Riga soll um zwanzig vor elf an der besagten Haltestelle ankommen. Um Halbelf schon hält ein Linienbus. Alle steigen ein. Wir auch. Der Fahrer schüttelt den - [Finnland - 24.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-24-05-11/) - 24. Mai Schon früh am Morgen tuckern wir mit guter Laune mit unserem achtundzwanzigjährigen Ackerschlepper über die Straße Nr. 78 in Richtung „Grünes Gras, Frühling und Wärme.“ Es nieselt. Wir rauschen mit gerade mal 20 km/h an unvorstellbar langen und dichten Föhrenwaldstücken vorbei, sehen wieder einige Rentiere grasen und überqueren den Fluss „Simojoki,“ der anders als in - [Finnland - 20.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-20-05-11/) - 20. Mai Man vergisst einfach, dass die Finnen anders ticken. Das merken wir, als wir gegen sieben Uhr aufwachen und nebenan in der Boschwerkstatt schon fleißig gearbeitet wird. Es ist bereits acht Uhr. In Finnland stellt man ja die Uhr bekannterweise eine weitere Stunde vor. Also, Armbanduhren vorstellen. Nur die Wanduhrzeit außen am Heck des Wagens lassen wir so stehen, - [Norwegen - 19.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen-19-05-11/) - 19. Mai Schneeflocken werden leise vom Fjord zu uns herübergeweht. Sie lassen uns kalt. Wir fahren kurz nach Neun los. Auf der Strecke überholt uns ein grauer Wagen und gibt Lichthupe. Wir erkennen den „guten, alten Anthon“ vom „Finnmark Dagblad“ wieder, der gestern einen Artikel in dieser Zeitung über uns veröffentlicht hat. Freudestrahlend überreicht er uns die Ausgabe, die wir - [Norwegen - 17.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen-17-05-11/) - 17. Mai Der norwegische Feiertagsmorgen verläuft ohne Spektakel hier in der kleinen Bucht am „Porsanger-Fjord.“ Man sieht keinen Menschen auf den Wegen. Es gibt mal wieder Spaghetti zum Mittag und dazu den allerletzten Schokoladenpudding aus Deutschland aus der Tüte als Nachspeise. Ich krame die Hofgeismarer Flagge aus dem Stauraum unter dem Doppelbett hervor, denn ich habe unserem - [SCHWEDEN](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden/) - 13.April Um Punkt 11 sind wir schon an der Anlegestelle in Greena am Ostseehafen. Die Tickets kosten nur 340 Euro, obwohl die Überfahrt fast 5 Stunden mit der gewaltig großen „Stena-Line“ dauern soll. Vorsaisonpreise! Dreieinhalb Stunden sitzen wir im warmen Vorraum des Ticket-Schalters und bekommen von den freundlichen Fahrkartenausgeberinnen so viel schwarzen Kaffee, wie wir - [Schweden - 18.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-18-04-11/) - 18. April Gegen 9 Uhr geht’s am Montag weiter. Elisabeth schickt uns von der Straße aus Handküsse nach. Unsere Richtung ist der Norden. 110 Kilometer und 5 Stunden weiter durch die schwedischen Berge kommen wir an einem Campingplatz in Sänna, am nördlichen Ende des Vätternsees an, nahe bei dem Städtchen Askersund im „Öresund Län.“ Es ist wie gewohnt - [Schweden - 15.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-15-04-11/) - 15. April Freundlicher Abschied vom Platzinhaber, natürlich mit Foto. Nach ca. einem Kilometer downstairs mit 13% Gefälle kommen wir unten in der Stadt an. Die Bremsen der Auflaufbremse rubbeln irgendwie seltsam. Oder was ist das für ein hartes Geräusch? Etwa 30 Meter hinter dem ersten Kreisel in der Unterstadt kracht es vernehmlich. Ich springe ab und… Das kann doch nicht wahr - [Schweden - 13.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-13-04-11/) - 13. April Um Punkt 11 sind wir schon an der Anlegestelle in Greena am Ostseehafen. Die Tickets kosten nur 340 Euro, obwohl die Überfahrt fast 5 Stunden mit der gewaltig großen „Stena-Line“ dauern soll. Vorsaisonpreise! Dreieinhalb Stunden sitzen wir im warmen Vorraum des Ticket-Schalters und bekommen von den freundlichen Fahrkartenausgeberinnen so viel schwarzen Kaffee, wie wir wollen, - [Dänemark - 12.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/danemark-12-04-11/) - 12. April Am Abend landen wir auf einem Campingplatz im Norden des Landes, „Auning“ , mitten im Distrikt Djursland gelegen. Es regnet schon die ganze Strecke und es sind gerade noch 5°. Der russische Heckscheibenwischer will von Hand bedient werden, das mich immer einige Verrenkungen während der Fahrt kostet. Am Sonntag fuhr ich noch mit geöffneter Heckscheibe und - [Dänemark - 11.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/danemark-11-04-11/) - 11. April Am Montagmorgen fahren wir voller Bangen zur Werkstatt nach Vejle. Der irakische Allrounder Raied K. hat doch tatsächlich noch gestern, am Sonntag alles angeschweißt, ein neues Radlager besorgt und andere Teile und das Rad montiert. Wir könnten, wenn wir wollten, noch heute, am Montag weiterfahren. Er will lediglich 144 Euro haben für den Kraftakt der - [Dänemark - 10.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/danemark-10-04-11/) - 10. April Ich ziehe ein und Barbara gleich wieder aus. Keine Bettwäsche, alles ist total versifft, schmutzig, fehlend, desolat, ohne Wasser, nein ! Sogenannte Messies leben wohl komfortabler. Wir ziehen uns für die Nacht genügend Kleidung an, um mögliche Hautkontakte mit der fleckigen, kackgelben Schaumstoffmatratze zu vermeiden. Das dänische Vollkornbrot vom Kaufhaus „Bilka“ von gestern setzt sich - [Aus der Ferne](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/aus-der-ferne/) - Und hier die ersten News aus der "Ferne" Wir waren, nein, wir sind immer noch überwältigt von unseren Gefühlen und Eindrücken von unserer Abfahrt letzten Sonntag in Carsdorf. Zuerst einmal ein ganz, ganz herzliches DANKE an alle unsere Besucher und Gäste, die uns so herzlich und tränenreich verabschiedet haben und uns mit unglaublich durchdachten Reisegeschenken - [Deutschland - 23. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-23-september/) - Um Neun erreicht uns ein Anruf vom Sanitätshaus. In 15 Minuten will Frau Dehn vom Geschäft „Pfänder“in Freiburg ihren noch unfachmännisch Bestrumpften auf die Sprünge helfen. Ihr roter, leuchtender Kleinwagen fällt auf dem Campingplatz auf. Sie orientiert sich kurz im Bauwagen, der für sie ein ganz ungewöhnlicher Ort zum Ausliefern und Anpassen von Hilfsmitteln ist, - [Deutschland - 05.-10. Oktober](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-05-10-oktober/) - Manch ein Zeitgenosse drücken die Schulden, andere wiederum drücken die Sorgen. Mich drückt nur meine verd…….Ureterschiene. Und das nicht zu knapp. Mittwochmittag ziehe ich Tante Paula zur Raiffeisenwerkstatt nach Hofgeismar. Hier ist sie in guten Händen und wird in den kommenden Tagen generalüberholt. Dann suche ich nach über einem halben Jahr meinen Hausarzt auf. - [Deutschland - 04. Oktober](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-04-oktober/) - Man merkt, dass der Herbst nicht mehr fern sein kann. Die Rasenfläche, auf der wir stehen hat einen schwachweißen Schimmer und knistert, wenn man sich darauf bewegt. Es wird Zeit, nach Hause zu fahren. Alles hat einmal ein Ende. Sogar die Jahreszeiten sind nicht unendlich. Tante Paulas linker vorderer Schlappen klackert und rumpelt noch - [Deutschland - 17. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-17-september/) - Der Heilige Vater ist käuflich und hat abstehende Ohren. Ein Bekannter aus Heilsbronn, Rolf P. hat mir eine interessante Mail mit einer Werbebotschaft aus einer Zeitschrift zugespielt. Der Papst hat eine Fünffachgliederung und ist nur 37 Zentimeter groß und über die Firma Steiff exklusiv statt für 249 Euro für nur 124,50 Euro zu erwerben. „Teddypapst“ - [Deutschland - 26. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-26-september/) - Um Sechs ist die Nacht herum. Ich wälze mich unruhig in meiner Koje herum. Um Sieben bin ich schon geduscht und rasiert und habe rund um „Tante Paula“ aufgeräumt. Um Acht bringt Barbara die “Badische Zeitung“ und zwei knackfrische Brötchen. Sieben Seiten sind dem Besuch des Heiligen Vaters gewidmet. Angemessen. Vieles, was ganz sicher - [Deutschland - 24. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-24-september/) - Immer mehr „Camping-Pilger“ bauen ihre Zelte um uns herum auf. Junge Familien und Einzelpersonen. Sogar noch am Abend im Dämmerlicht hören wir die Hammerschläge der letzten Katholiken, die die Zeltnägel ganz unfromm in den trockenen Boden rammen. Nicht alle sind so enthusiastisch im Glauben und wir hören auf dem Platz unterschiedliche Stimmen und Meinungen zum - [Deutschland - 25. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-25-september/) - Mitten in der Nacht so gegen drei Uhr hören wir von nebenan halblaute Stimmen von Erwachsenen und zeterndes Kindergreinen. Autotüren klappen, Gerappel von Fahrrädern ist zu hören und schwere Wanderschuhe, die auf dem Kiesweg entlang stapfen. Die Geräusche ebben erst gegen halb Vier langsam ab. Am Morgen erfahren wir vom Platzwirt, Herrn Busse, dass - [Deutschland - 22. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-22-september/) - Heute geht alles sehr schnell. Um halb Sieben wird die letzte Infusion abgehängt und die Dauerkanüle gezogen. Ich bin endlich abgenabelt. Zum zweiten Mal nach fast 62 Jahren. Letzte Morgenvisite um halb Acht. Dann wird mir das „Trollsüppchen“ hereingereicht in Form eines umfangreichen Frühstücks. Eine Henkersmahlzeit sieht anders aus. Ich dusche und kleide mich reisefertig - [Deutschland - 21. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-21-september/) - Noch vor dem Frühstück wird mir mein himmelblaues „Schmuckstück“ von einer gewissen Schwester Jasna behutsam mit einem beherzten Ruck entfernt. Nun muss ich’s wieder alleine „können.“ Man stelle sich vor, man habe sich aus Versehen in einen Haufen Erdwespen gesetzt, die wie auf Kommando alle zur gleichen Zeit jede Region des geschundenen Unterleibes heimsuchen. Hach, - [Deutschland - 06. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-06-september/) - Nachdem wir ordentlich gefrühstückt haben verlassen wir den freundlichen Campingplatz in Kandern bei der ersten Morgensonne, die uns bei der Weiterfahrt nordwärts von rechts in die Kabine scheint und die kalten unteren Gliedmaßen etwas wärmt. Der Treckerboden ist zu allen Jahreszeiten sehr kalt, da es viele offene Stellen und Ritzen im Bodenbereich gibt, die zwar - [Deutschland - 07. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-07-september/) - Wir haben uns ein Taxi gerufen, um zur Klinik zu kommen. Schon nach drei Minuten steht der Fahrer vor der Schranke des Campingplatzes. Fünf Kilometer sind es bis zur Uniklinik. Wir haben Wartezeit mitgebracht und sind überrascht, dass ich schon nach 90 Minuten drankomme. Ein junger Urologe untersucht und befragt mich. Diverse Körpersäfte muss ich - [Deutschland - 10. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-10-september/) - Heute soll es sehr heiß werden. Über 30 Grad sind angekündigt. Daher gehe ich schon am frühen Morgen die 500 Meter stadteinwärts, um für Barbara einen besonders schönen Blumenstrauß zu besorgen. Das gelingt mir auch auf Anhieb und ich finde auch eine entsprechende große Vase auf der Station, wo ich ihren Geburtstagsstrauß zwischenwassern kann. Schon - [Deutschland - 12. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-12-september/) - In der Nacht bekommt unser Zimmer einen neuen Patienten, der notfallmäßig eingeliefert wird. Mein netter Nachbar aus Waldkirch ist leider gestern schon entlassen worden. Am Nachmittag wird noch ein weiterer Herr herein gebracht. Nun ist das Kleeblatt voll und „Stube 4“ ist komplett mit „alten Säcken“ belegt. Seit gestern Abend 21 Uhr bin ich nüchtern. - [Deutschland - 20. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-20-september/) - Gegen 11 Uhr besucht mich eine Dame von einem Sanitätshaus und misst mir meine Beine aus. Natürlich nur äußerlich. Länge, Umfang usw. Dann kommt die Anprobe. Ich hätte Maßbeine, wie sie feststellt und es bedarf keiner besonderen Anfertigung für ein paar Kompressionsstrümpfe. Das wusste ich auch vorher schon. Am Donnerstag sollen sie geliefert werden, damit - [Deutschland - 16. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-16-september/) - Ich bin Ausländer! Zumindest in Baden-Württemberg. Wie ich schon einmal schrieb, ein entfremdeter Fremder unter Fremden in der Fremde. Trotzdem fühle ich mich recht wohl in diesem südlichen Bundesland der Republik und komme inzwischen auch mit der Sprache leidlich zurecht. Englisch oder „Skandinavisch“ muss ich nicht reden und mein Nordhessisch wird von jedem toleriert und - [Deutschland - 15. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-15-september/) - Schon um sieben Uhr bei der Morgenvisite erfahre ich, dass es, wenn überhaupt, Nachmittag werden wird, um noch einen freien Platz im OP-Raum zu bekommen. Die Techniker wären gestern nicht erreichbar gewesen und würden erst heute Vormittag kommen. So, so! Das habe ich erwartet. Ich, „Hans Huckebein, der Unglücksrabe.“ Aber auch, wenn man so will - [Deutschland - 14. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-14-september/) - „ICH HÖRE NACHTS DIE LOKOMOTIVE PFEIFEN, SEHNSÜCHTIG SCHREIT DIE FERNE UND ICH DREHE MICH IM BETT HERUM UND DENKE: REISEN…!“ Dieses Zitat von Kurt Tucholsky fällt mir ein und es trifft meinen derzeitigen Gemütszustand. Was gäbe ich dafür wieder auf meinem geliebten Traktor zu sitzen. Heute soll die Lithotripsie (Nierensteintrümmerung) unter Teilnarkose durchgeführt werden. Ich - [Deutschland - 13. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-ii-13-september/) - Es ist Dienstag geworden. Kaum habe ich lustlos gefrühstückt, da werde ich zu dem diensthabenden Anästhesisten im Erdgeschoss gerufen. Ich sitze zwanzig Minuten in einem Behandlungsraum alleine. Da kommt der Stationsarzt meiner Station herein und bespricht mit mir noch einmal genau, was vorliegt und was evtl. unternommen werden könnte, um meinen derzeitigen „Unzustand“ wieder in - [Deutschland - 19. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-19-september/) - Heute soll mein großer Tag sein. Meine Stimmung liegt in Trümmern, da der OP-Termin aus unterschiedlichen Gründen schon dreimal verschoben werden musste. Mein junger Mitleidensgenosse darf nach Hause gehen. Er freut sich. Ich würde mich auch freuen. Doch ich muss mich weiter gedulden. Nun bin ich im Viererzimmer ganz allein. Wie der Stationsarzt heute früh - [Deutschland - 18. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-18-september/) - Ich ver-lebe den zweiten Sonntag im Krankenhaus. Es passiert heute nichts Aufregendes. Einer von meinen beiden Zimmergenossen darf heute wegen guter Führung nach Hause gehen. Er hat sich sein Entlassungszeugnis unter den Arm geklemmt und freut sich tierisch über die guten Noten. Nächste Woche darf er sich weiterbilden. Er geht für vier Wochen zur Kur. - [Schweiz - 05. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweiz-05-september/) - Die Sonne scheint, der Regen ist nach Osten abgezogen und das Reisefieber ist groß. Wir waren schon lange nicht mehr in der Heimat. Am 23. Juli sind wir in die Niederlande eingereist. 43 Tage sind das nun her. Unter großem Hallo der übrigen Campinggäste verlassen wir den „Lido-Platz“ und fahren noch ein letztes Mal über - [Schweiz- 04. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweiz-04-september/) - „Zwei Spuren im Schnee führ’n herab aus großer Höh!“ Dieser Ohrwurm, den einst Vicco Toriani sang, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht liegt es daran, dass wir in der Schweiz sind. Ein älterer Schweizer mit einem grauen, gezwirbelten Schnurbart kommt auf mich zu und erzählt mir, dass er hier auf diesem Platz fast - [Schweiz - 02.09.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweiz-02-09-11/) - Mit mir ist etwas nicht in Ordnung. Dreimal musste ich mich in der Nacht wieder umziehen, so stark geschwitzt war ich. Ich hätte das T-Shirt auswringen können. Wie gut, dass ich unter mir und über mich als Vorsorge noch ein großes Frotteetuch gelegt habe. Das geht, so wie andere Teile auch am Morgen sofort in - [Schweiz - 03. September](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweiz-03-september/) - Hurra! Das Wochenende ist da. Und es verspricht in jeder Hinsicht schön zu werden. Auch vom Wetter her, das keine Kapriolen machen wird. Ich muss doch nochmals diesen „TCS“- Campingplatz „Lido Solothurn“ besonders erwähnen, der ganze vier Sterne aufweisen kann. Das ist auch unbedingt berechtigt, denn es fehlt an nichts. Das ganze Areal ist blitzsauber, - [Frankreich - 01.09.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-01-09-11/) - Unsere letzte Nacht in Frankreich haben wir gut über alle Träume gebracht. Das an der Rezeption für heute Morgen bestellte Baguette kann erst ab 8 Uhr abgeholt werden. Da sind wir schon am Packen und haben das restliche Brot von gestern zum Frühstück genommen. Die Rhabarbermarmelade (mit ganzen Früchten) macht Appetit auf einen schönen, neuen - [Frankreich - 14.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-15-08-11/) - 14. August Ich habe eine relativ schlechte Nacht gehabt, da mich meine innerliche Behinderung nicht zur Ruhe kommen ließ. Das morgendliche Duschen dagegen weckt wieder alle meine Lebensgeister. Letzten Sonntag sind wir von „Digoin“ aufgebrochen und eine ganze Weile an der stillen Loire entlang gefahren. Wenn wir uns gegenseitig in Erinnerung bringen wollen, wo wir - [Frankreich - 16.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-16-08-11/) - Wir wachen relativ spät auf. Es ist schon nach Acht. Es sind nur noch 18 km bis Lezignan zu fahren. Der „Canal Du Midi“, neben dem wir die Nacht verbracht haben, wurde im 17. Jahrhundert von Pierre-Paul Riquet erbaut. Um den Atlantik mit dem Mittelmeer zu verbinden, durchzieht er das Departement „Aude“ von Westen nach - [Frankreich - 17.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-17-08-11/) - Veronique ruft an und eröffnet uns, dass wir heute nach 18 Uhr besonderen Besuch bekommen. Eine Redakteurin der hiesigen Zeitung will uns interviewen und Veronique kommt als Dolmetscherin auch mit hoch zu uns auf den Platz. Das wäre der 25ste Zeitungsartikel, wo wir Schlagzeilen machen. Na so was! Leider habe ich die beiden anderen Zeitungsartikel - [Frankreich - 18.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-18-08-11/) - Schon wieder ein „Faulenzertag.“ Da nichts anders anliegt außer Schlemmen, Rumgammeln, Trinken, in die Luft gucken, den Feigen beim Herunterfallen vom Baum zusehen und den Leuten fleißig Auskunft geben, die alle Viertelstunde um den Wagen herumstehen. Wir haben uns heute Morgen ein noch warmes, knuspriges Baguette von nebenan besorgt und streichen fingerdick die rahmige, gesalzene - [Frankreich - 19.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-19-08-11/) - Nun wird es aber Zeit, einmal die Internetadresse dieses Top-Campingplatzes zu benennen: www.campinglapinede.fr Als unbedarfter Tourist würde ich diesem Platz eher 4 Sterne als nur 3 verliehen haben. Wir fühlen uns nach wie vor „sauwohl“ hier und haben wenig Lust und auch andere triftige Gründe nicht schon Morgen weiter zu fahren. Das Wetter soll auch - [Frankreich - 20.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-20-08-11/) - Sonnabend! Und wir haben Lust, nichts zu tun. Es ist einfach zu schwül am 141.Tag unserer Reise und wir verkriechen uns in den Schatten hinter unser „rolling home“, da, wo die Bettwäsche träge auf der Leine hängt. Die reifen Feigen, die ständig vom Baum hinter uns auf die Kiesfläche fallen kleben fürchterlich an den Schuhsohlen, - [Frankreich - 22.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-22-08-11/) - Wir haben unsere innere Uhr auf Sechs eingestellt. Trotzdem werden wir erst um halb Sieben wach und schauen nach draußen durch das weit geöffnete Schlafzimmerfenster. Dunkelheit umfängt uns. Es ist in der Tat noch stockfinster. In diesen Breitengraden geht die Sonne etwas später auf. Dafür ist sie schon um halb Neun abends wieder in der - [Frankreich - 23.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-23-08-11/) - „Es steht ein Pferd auf’m Flur!“ Kein Scherz! Iwo ! Ich habe mir zwei Handtücher über die Schulter gehangen und halte das Shampoo in der einen Hand als ich die Bauwagentür öffne. Im ersten Moment zucke ich zurück. Da steht doch wirklich ein schneeweißer Shetlandhengst schnaubend und fast schon mit einem Vorderhuf scharrend auf der - [Frankreich - 24.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-24-08-11/) - Die Gebirgskette „Cevennen“ ist auch nicht ohne, wie wir bei der Weiterreise ernüchtert feststellen. Es gibt zwar nicht ganz so hohe Berge wie im Zentralmassiv, wo wir uns tagelang rüber gequält haben, aber es reicht uns auch so. Immer mehr uralte Quittenbäume mit rissiger, gespaltener Rinde stehen vereinzelt in den Ortschaften oder am Rande der - [Frankreich - 25.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-25-08-11/) - Schlecht habe ich geschlafen. Ausgesprochen schlecht. Das waren wohl die besorgten Gedanken am Abend, die ständig darum kreisten, wie wir am besten am Abfahrtstag den Hänger wieder zur Ausfahrt hin wenden könnten. Und nun ist es soweit. Rückwärts habe ich ihn ja gestern so einigermaßen in die Parzelle schieben können, doch den gleichen Weg retour - [Frankreich - 29.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-29-08-11/) - Irgendwie gelingt das Ausschlafen nicht so recht. Um Sieben sind wir schon „landfein“ und frühstücken ausgiebig. Wir brauchen mal wieder einige Lebensmittel und wollen uns im 5 km entfernten Städtchen „Montalieu“ auch gleich mal näher umsehen. Die N75 ist auch am frühen Morgen schon stark befahren und wir blockieren wieder mal die ganze Strecke. Einige - [Frankreich - 28.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-28-08-11/) - Wir trödeln. Es wird fast 10 Uhr, bevor wir starten. Nach längerer Zeit musste ich wieder einmal einen Liter Öl in den Zetormotor nachfüllen. Er ist trocken und dicht und wir haben stets ein gutes Gefühl, wenn wir an die Verlässlichkeit des 45 PS-Boliden denken. Wir haben uns vorgenommen, weil eben Sonntag ist, heute nur - [Frankreich - 26.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-26-08-11/) - Sieben Uhr! Raus aus den Federn. Es könnte ja sein, dass die Werkstattleute schon sehr früh hier auftauchen. Um 10 Uhr melde ich mich noch einmal bei dem hilfsbereiten Ehepaar, Bruno und Stephanie Dutmeil vom Campingplatz „le Moulin d’Onclaire“, um zu fragen, wann denn nun jemand käme. Die Antwort ist niederschmetternd. Es traue sich keine - [Frankreich - 27.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-27-08-11/) - Der blaue Himmel könnte nicht blauer sein als er um Acht Uhr ist. Es ist zwar recht kalt, nur 18 Grad, aber das ist genau die richtige Temperatur um zu reisen. Ich muss mal wieder die französischen Straßen rühmen. Auch jede noch so unbedeutende Nebenstrecke hat keine Schlaglöcher und lässt sich fast ohne Sprünge flüssig - [Frankreich - 31.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-31-08-11/) - Ich komme heute schlecht aus den Federn. Viermal war ich in der Nacht auf Wanderschaft und dreimal musste ich mich komplett umziehen, so durchgeschwitzt war ich. Es wird halb Zehn, als wir auf der Straße sind. Es herrscht viel Verkehr. Wenige Kilometer hinter „Oyonnax“ erreichen wir ein neues Bundesland. „Franche-Comte“ und das Gebiet „Haute-Jura.“ Ich - [Frankreich - 30.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-30-08-11/) - Es riecht nach Ziege. Kein Wunder, denn ich suche die Bäuerin auf, um mich von ihr zu verabschieden und finde sie im langgestreckten Ziegenstall, wo sie gerade dabei ist, eine Ziege nach der anderen zu melken. Oder präziser beschrieben, sie hat 4 Ziegen hintereinander per Holzrampe in den Melkstand laufen lassen, wo den braven Tieren - [Frankreich - 11.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-11-08-11/) - 11. August In der Nacht fröstelt es mich und ich werde oft wach davon. Um Sieben trete ich vor die Tür. Oh nein, was ist mit der noch nassen Wäsche passiert, die wir gestern Abend noch aufgehängt haben? Ich drücke einen Finger auf Barbaras Jeans. Sie behält ihre Form und bewegt sich kein bisschen. Stockesteif - [Frankreich - 12.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-12-08-11/) - 12. August Wir befinden uns schon den vierten Tag im französischen Landesteil „Languedoc Roussillon.“ Davor haben wir mal für ein paar Stunden den Landesteil „Midi-Pyrenees“ gestreift. Ein großer Abschied steht an. Finn, der kleine, pfiffige Engländer von nebenan will auf meinen Arm genommen werden und drückt mich ganz herzig, da er weiß, dass wir gleich - [Frankreich - 10.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-10-08-11/) - 10. August Mich laust der Affe! Wir sind schon fast in Südfrankreich und was soll ich sagen? Es ist schon morgens um Sieben brütend heiß. Schön wär’s! Ich flitze mit nacktem Oberkörper die 150 Meter zum Sanitärgebäude bei gerade mal 11 Grad. Im Bett war es wärmer. Die Butter, die ich 3 Minuten vor dem - [Frankreich - 09.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-09-08-11/) - 9. August Es herrscht richtiges Reisewetter. 18 Grad und Sonnenschein. Heute wollen wir alle Straßen vermeiden, die in die Berge führen. Der gestrige Tag hängt uns doch noch sehr nach. Die breite Durchgangsstraße, die D 906 ist vielversprechend und sie führt geradeaus nach Süden. Womit haben wir das verdient? Doch schon 500 Meter hinter „Courpiere“ - [Frankreich - 07.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-07-08-11/) - 7. August Der Himmel hat sich ausgeweint. Die dunklen, wassergefüllten Wolken ziehen nach Norden ab. Wir dagegen starten in den Süden nach Irgendwohin, ins Blaue. Alle Camper stehen vor ihren Wohnwagen oder Zelten und halten die Kamera hoch und winken. Alle Daumen zeigen nach oben. So ist das eigentlich immer auf den großen Campingplätzen. Da - [Deutschland 04.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-04-04-11/) - Und hier die ersten News aus der "Ferne" Wir waren, nein, wir sind immer noch überwältigt von unseren Gefühlen und Eindrücken von unserer Abfahrt letzten Sonntag in Carsdorf. Zuerst einmal ein ganz, ganz herzliches DANKE an alle unsere Besucher und Gäste, die uns so herzlich und tränenreich verabschiedet haben und uns mit unglaublich durchdachten Reisegeschenken - [Deutschland - 06.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-06-04-11/) - 6. April Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende! 55 km südlich von Flensburg haben wir wieder mal einen romantisch gelegenen Stellplatz mitten in der "Pampa" gefunden, nachdem wir zig Stunden zuvor mit der Fähre über die Elbe geschippert sind. Erstaunlich, was es hier oben für Ortsnamen gibt: "Hungriger Wolf" zum Beispiel in der Nähe von Itzehoe und vorgestern - [Deutschland 05.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-05-04-11/) - 5. April Heute, am 3. Tag unserer Abenteuerfahrt sind wir gegen 11 Uhr in dem schmucken Städtchen "Scheeßel" gelandet, wo sich Barbara in einem Blumenladen nach einem niedergelassenen Arzt erkundigte. Ein Glück...der Arzt war nur 30 Meter entfernt, sie kam gleich dran und bekam etwas verschrieben. Als wir wieder in die Nähe des Blumenladens kamen, wo unser - [Deutschland 03.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-03-04-11/) - Abfahrt! Wir sind am 3. April gegen 11°° Uhr gestartet und werden in unregelmäßigen Abständen, wann immer wir über einen “Hotspot” online sein können, alle unsere “Fans” hier auf unserer Homepage über den Reiseverlauf mit Fotos und Text informieren. Die kommenden Artikel werden nach Ländern geordnet sein. Über gehäuftes Daumendrücken (oder auch das intensive Drücken von Großzehengrundgelenken) - [Dänemark - 09.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/danemark-09-04-11/) - 9. April Es ist Samstag und das Hotel ist einfach viel „zu billig“ für unsere Verhältnisse. Wir werden uns ein härteres Bett suchen müssen. Und nicht nur das. Unsere Reise steht auf dem Spiel. Ich versuche, cool zu bleiben. Ob mir das noch lange gelingt? Es ist wirklich Morgen geworden. Meister Zetor springt an wie ein junger Gott, das Hotelfrühstück ist - [Dänemark - 08.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/danemark-08-04-11/) - 8. April Um 10 Uhr am nächsten Tag geht’s weiter auf der 170, Flensborgvejen, über Haderslev, Kolding und Vejle. Noch knapp 30 km bis zum nächsten Stellplatz. 14 Uhr 45. Etwa 6 km hinter der Stadt Vejle, ich fahre ganz rechts auf dieser breiten Ausfallstraße, um den fließenden Verkehr nicht zu behindern, schaue ich in den Rückspiegel und - [Dänemark - 07.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/danemark-07-04-11/) - 7. April Endlich sind wir an der sogenannten Smörebröd-Grenze angekommen. Es ist Mittag, die Sonne scheint durch den beständig wehenden Wind hindurch und wir verzehren unsere Leberwurststullen, die wir vorsorglich für den kleinen Hunger eingepackt haben etwa 100 Meter vor dem nicht vorhandenen Grenzerhäuschen. (An alle Vegetarier, wie zB. Tamy, Carsten, „Mutter Oberin Jutta“ und - [Schweden - 10.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-10-05-11/) - 10. Mai Um Neun ist unser fleißiger Gunnar schon wieder zur Stelle. Eine 80x8 mm Schraube und die passende Mutter dazu hat er im Dorf in irgendwelchen Kellern aufgestöbert, um die letzte Fixierung an der Lichtmaschine anzubringen. Dann geht’s schnell. Um Zehn sitzen wir freudestrahlend auf unseren gepolsterten Plätzen und freuen uns über die Weiterfahrt. Herzlich verabschieden wir uns - [Schweden - 09.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-09-05-11/) - 9. Mai Um 10 Uhr tritt ein hier seit vierzig Jahren wohnender 65jähriger Däne in Erscheinung und begrüßt uns freundschaftlich. Der angeforderte Autoelektriker würde zur Zeit in einer Fischfabrik in Uppsala arbeiten und käme nur alle vier Wochen mal nach Hause. Upps! Mit fällt die Kinnlade herunter. Doch da kenne ich Gunnar Pedersen schlecht, den Dänen. Er hat mal drei - [Schweden - 08.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-08-05-11/) - 8. Mai Rauf auf die Piste! Die E 45 hat selten etwas Bleibendes zu bieten. Links und rechts entweder sumpfige Moorlandschaften mit abgestorbenen und wie Ertrinkende halb versunkene Minibirken oder lichte niedrige Kiefernhaine. Buschwerk trifft man äußerst selten an. Überall Schneeschmelze. Die Landschaft wird weiter und der Blick kann auch mal dreihundert Meter schweifen, ohne dass dichter Wald die Umsicht - [Schweden -07.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-07-05-11/) - 7. Mai Ich bin sehr spät eingeschlafen und auch am Morgen um fünf Uhr noch nicht ausgeruht. Erst um Ein Uhr in der Nacht wurde es etwas dunkel und jetzt scheint mir kurz nach fünf die Sonne aufs Kopfkissen. Wie ich hörte, geht die Sonne täglich sechs Minuten später unter und auch früher auf. Ach so! Wir werden die - [Schweden - 06.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-06-05-11/) - 6. Mai Der Tag beginnt um Sieben. Die Dusche spritzt fast in den ganzen offenen Raum hinein. Es ist auch nicht besonders sauber hier. Der Platz enttäuscht. Um Neun wollen wir frohgemut starten. Freund Zetor aber schüttelt sich nur, etwa so unwillig wie gestern Mittag. Da hilft kein Zetern und kein Schreien… Ich rufe den schwedischen ADAC, den „Assistenzkaren“ in Jokkmokk an - [Schweden - 05.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-05-05-11/) - 5. Mai Es ist Donnerstag Punkt Neun und wir zischen ab. Die sechs Beine unseres Wagens sind ja schnell hochgeschoben und eingehängt und die zweistufige Treppe wird nur mit Ketten und Schlössern verriegelt. Das Wetter ist heute gar nicht dazu angetan, zu verreisen. Auf unserem Balkongeländer bleiben die Schneeflocken minutenlang liegen und während der nächsten drei Stunden hat - [Schweden - 03.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-03-05-11/) - 3. Mai Um Neun ist der Platzwart zur Stelle. Er nimmt mir nur 100 statt 165 Kronen ab. „Ist schon in Ordnung,“ meint er. „Ich habe mich gefreut, dass Sie gerade auf meinem Platz Halt gemacht haben.“ „So etwas kommt nicht alle Tage vor.“ Auf dem weiteren Weg nach Norden begegnen uns immer wieder ganz unscheue Birkhühner am Straßenrand, - [Schweden - 01.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-01-05-11/) - 1. Mai Wir dürfen duschen und ein umfangreiches Frühstück wird aufgetragen. Nichts fehlt. Unsere Gastgeber sind wahre Goldstücke. Herzlich, natürlich, offen. Mit den beiden würden wir sehr gerne befreundet bleiben. Wir laden Sie zu uns nach Carlsdorf für das nächste Jahr ein. Dieter, Initiator der Homepage www.blacklandy.de zeigt mir seine Traktorensammlung. 2 Eicher, EM 100 und EM 200, einen Fahr D 270 - [Schweden - 29/30.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-29-04-11/) - 29/30. April Eeendlich! Die Reparatur ist zu Ende gebracht. Meister Eriksson hat gute Arbeit geleistet. 5000 Kronen blättern wir hin. Oje! Wir fahren mal wieder nach einer Woche Zwangsaufenthalt Trecker. Nix wie hin zum Campingplatz und Tante Paula an den Haken nehmen. Da kommt auch schon der Reporter der Zeitung „ÖP.“ Letzte Fotos werden geschossen. Auch Klaus Mildner ist dabei und der polnische Pächter - [Schweden - 28.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-28-04-11/) - 28. April Wir gehen gegen 16 Uhr nochmals zur Werkstatt. Herr Eriksson sagt, seine Bestellung vom Dienstag wäre im elektronischen Dschungel wohl über eine Zentrale in Göteborg untergegangen und die bestellten Teile würden erst am Freitag kommen. Wir machen lange Gesichter. Der „Gudensberger“ gabelt uns dann auf dem Heimweg auf und fährt uns mit seinem Mercedes ein - [Schweden - 27.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-27-04-11/) - 27. April Die Ersatzteile für das Differenzialgetriebe , Simmering und Walzenlager, lassen auf sich warten. Dienstagmittag hat sie Herr Eriksson in Sundsvall bestellt. Gestern Abend haben wir bei ihm vorbei geschaut. Er hat nur bedauernd mit den Schultern gezuckt. Morgen vielleicht, gibt er mir auf meinen fragenden Blick zu verstehen. Donnerstagnachmittag kommt die Post. Dann könne er mit dem Wiedereinbau beginnen. - [Schweden - 26.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-26-04-11/) - 26. April Habe ich schon von der seltsamen Berufsbezeichnung der hiesigen Gastronomen berichtet? Nein? Man nennt sie wirklich „Speisehandwerker.“ Lieber Bodo Gaide vom „Gasthaus zum Löwen in Hümme“: Das wäre doch auch eine schöne Werbung für deine Gäste…’BEI UNS KÖNNEN SIE DEM SPEISEHANDWERKER BEIM KOCHEN ZUSEHEN!“ Dann schaue ich Ostermontag in eine der örtlichen Tageszeitungen (dagens nyheter), fische - [Schweden - 23.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-23-04-11/) - 23. April Um Acht sind wir an der kleinen Rezeption des gelb gestrichenen Holzhauses. Einmal rund ums Haus, da niemand auf unser Dauerklingeln reagiert. Ein struppiger, unrasierter junger Mann begrüßt uns mit „dzien dobre“, dem polnischen Tagesgruß. Ich grüße auf polnisch zurück und frage ihn in der gleichen Sprache, wie es ihm geht. Nun ist er überrascht und grinst - [Schweden - 22.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-22-04-11/) - 22.April 6 Uhr 15. Wir sind hellwach. Die Sonne scheint uns durchs gelbe Rollo mitten ins Gesicht. Wir sind ausgeschlafen und fahren um halbneun ab. Die Ausfahrschranke lässt sich nicht öffnen. Das liegt, wie wir wissen an der Bodenfreiheit des Treckers. Barbara probiert es bei der Einfahrschranke. Das geht. Also Rückfahrsperre lösen und ein paar Meter zurückstoßen. Endlich wieder - [Schweden - 21.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-21-04-11/) - 21. April Letzte Nacht war kostenlos. Den nächsten Campingplatz suchen wir aber nach dem ADAC-Führer aus. Dieser liegt bei der Stadt „Orsa“, nördlich der Stadt „Mora“ und hat angeblich ganzjährig geöffnet. Als wir auf der E 45 ein Stück am zugefrorenen Siljansee entlang fahren und hin und weg sind von der imposanten Landschaft, überholt uns sehr langsam - [Schweden - 20.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-20-04-11/) - 20. April Bevor wir aus der Stadt düsen, tanken wir noch schnell. Das Tanken geht so: Entweder man steckt einen Schein in einen Schlitz oder man benutzt die EC-Karte, aber Rückseite nach oben. Die Menüführung ist in 4 Sprachen wählbar. Das erleichtert oft das „Mäuseziehen.“ Selten kann man bar zahlen. Manchmal geht auch unsere EC-Karte nicht. Dann heißt es weiterfahren und suchen. - [Schweden - 19.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-19-04-11/) - 19. April In der Stadt Karlskoga, der Geburtsstadt Alfred Nobels folgt uns auffällig ein PKW schon seit etwa 5 Kilometern. Wir halten am Stadtrand. Der Verfolger gibt sich als Redakteur der hiesigen Tageszeitung aus und sagt, ein Freund hätte uns zuvor auf der Strecke überholt und ihm per Handy mitgeteilt, dass wir in Richtung Karlskoga fahren. Er fotografiert, stellt - [Schweden - 16/17.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-1617-04-11/) - 16. und 17. April Wir werden von Per und Elisabeth Carlsson am Werksgelände in Rimforsa freundlichst empfangen. Wir dürfen uns neben einer der vielen Werkshalle aufstellen, haben Anschluss für Strom. An allen Hallen brennt auch nachts das Außenlicht. Um die Toilette und eine Dusche aufsuchen zu können, bekommen wir von Per einen speziellen Schlüssel. Wenn man dann die Außentür - [Schweden - 14.04.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/schweden-14-04-11/) - 14. April Endlich fahle Helligkeit. Sechs Uhr. Aufstehen. In der Schüssel in der Spüle Katzenwäsche mit Eiswasser aus dem Kanister. Teewasser aufstellen, Kekse futtern und einen halben Apfel, der wohl letzte Woche unter die Eckbank gekullert ist. Halbacht: Abfahrt! Wir finden erst den nächsten Campingplatz, der geöffnet hat am Vätternsee bei Falköping auf einem Hochplateau am Mösseberg. Ich bin fast 9 Stunden - [Finnland - 04.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-04-06-11/) - 4. Juni Wir stehen zu spät auf und haben auch keine Lust mehr, nochmals mit der Bahn zu fahren. Zoos gibt es auch woanders. Barbara entscheidet sich für Großputz- und Waschtag und ich lese mich gründlich ins Baltikum ein. Der ADAC hat uns umfassende Karten letztes Jahr geliefert, die sehr gut erklären, auf was wir uns da - [Finnland - 03.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-03-06-11/) - 3. Juni Wir haben uns eine lange Nacht gegönnt und stehen erst kurz vor Sieben auf. Gegen Elf schließen wir uns einem Paar aus Neubrandenburg an, das auch vorhat, mit der Metro, der U-Bahn, die nur 300 Meter vom Campingplatz hält, in die City zu fahren. Ich habe schlecht geträumt und werde, als wir auf dem Weg - [Finnland - 02.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-02-06-11/) - 2. Juni In aller Herrgottsfrühe wälzen wir uns aus der Koje. Die deutsche Zeit zeigt fünf Uhr. Die finnische sechs Uhr. Ich entscheide mich für Halbsechs. Ich bin noch hundemüde vom langen Schreiben in der Nacht. Aber wir haben eine anstrengende Strecke vor uns und wollen sehr früh losfahren. Nach 136 Kilometern soll uns die Hauptstadt der Finnen begrüßen. Barbara hat - [Finnland - 01.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-01-06-11/) - 01. Juni Schon um Acht kommt Eeva durch das kurze Waldstück zu unserem Stellplatz ganz aufgeregt angerannt. Jetzt habe sie das passende Kennwort und ich könne online gehen. Heute Nacht um Ein Uhr habe sie ihr Sohn angerufen und ihr das Kennwort mitgeteilt. Ich freue mich riesig und gehe mit Barbara eiligen Schrittes mit meiner prall gefüllten Laptoptasche in - [Finnland - 31.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-31-05-11/) - 31. Mai Juha, der bescheidene, liebenswürdige Wirt verabschiedet sich nicht einfach so. Er kommt frühmorgens zu uns in den Wagen und verewigt sich im Gästebuch. Er hat auch noch einen Nachbarn bestellt, der für ihn die unvermeidlichen Fotos machen soll. Wir wünschen ihm viel Glück und eine gute Gesundheit wegen seiner schlimmen Erkrankung. Dann geht’s weiter auf einer landschaftlich - [Finnland - 30.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-30-05-11/) - 30. Mai Um das drohende Autobahnteilstück um Kuopio zu umgehen, entscheiden wir uns für eine Nebenstrecke, die auch nach Süden führt. Mir fällt die LKW-Marke „SISU“ heute besonders auf, weil sie mir völlig unbekannt ist. Auf der Bundesstraße Nr. 9 lässt es sich sehr gut kutschieren. Wenn nicht die Steigungen wären. Finnland ist im Süden nicht eben, wie wir - [Finnland - 29.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-29-05-11/) - 29. Mai In der „Savo-Gegend“, in der wir uns befinden haben die Leute eine eigenwillige Mundart. Das fällt sogar mir als Nichtwissendem auf. Die Aussprache der Eingeborenen hier erinnert mich stark an das Griechische. Der Buchstabe „X“ kommt in jedem dritten Wort vor. Das freundliche Wetter verwandelt die Landschaft um uns herum in regelrechte Natur-Gemälde, die sich mosaikartig aus - [Finnland - 28.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-28-05-11/) - 28. Mai Um Halbneun sind wir wieder startklar und verabschieden uns von Riitta und geben ihr den „Key“ für den Stromkasten zurück. Sie erzählt mir noch, dass ihre Großeltern ihr das Grundstück auf der einen Seite des Sees vererbt haben und dass ihre Oma am 1. März 100 Jahre alt geworden ist und nun in einem - [Finnland -27.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-27-05-11/) - 27. Mai Diesmal winkt uns niemand nach, als wir unsere acht Räder ins Rollen bringen. Wir nehmen aber eine angenehme Erinnerung mit. Schon morgens um Sieben war eine Reinemachefrau zu Gange, die penibel alle Räume wieder auf Vordermann brachte. Das haben wir auch noch nicht erlebt bisher. Es waren mit uns doch nur vier Gäste anwesend. 101 km - [Finnland - 26.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-26-05-11/) - 26. Mai Neun Uhr. Wir haben gerade alle Stützen hochgefahren, leeren noch den Abwassertank und schieben den Abwasserschlauch ins Innere. Da erscheint noch einmal die Managerin des Areals und bittet uns, noch 15 Minuten zu bleiben. Sie hat schon gestern die örtliche Presse informiert und freut sich offenbar über ihre Aktion. Ist ja auch eine schöne Werbung für ihren - [Finnland - 25.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-25-05-11/) - 25. Mai Wir sind gerade so eben mit der kleinen Morgentoilette fertig geworden, da fahren zwei Wagen vor. Ein jüngerer und ein älterer Mann steigen aus. Der Jüngere hält eine Mappe in der Hand, der Ältere zückt seine Spiegelreflex raus und fotografiert. Ich beeile mich mit dem Rasieren und trete auf den Balkon. Beide geben mir freundlich die Hand und - [Finnland - 23.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-23-05-11/) - 23. Mai Wir koppeln unser Zugfahrzeug vom Hänger und fahren die zwei km zur Innenstadt, um bei der staatlichen finnischen Bank „NORDEA“ einige Euroschecks einzulösen. Wir ziehen beim Eintreten in die Bank eine Nummer, so wie es alle machen und warten, bis wir an der Reihe sind. Auf dieser Bank läuft alles reibungslos. Die Schalterfrau spricht englisch so - [Finnland - 22.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-22-05-11/) - 22. Mai Um Acht waschen wir uns den Schlaf aus den Augen, frühstücken kurz und freuen uns, dass der Dauerregen, der in der Nacht aufs Wagendach heruntergeprasselt ist, aufgehört hat. In den Trecker hat es wie gewohnt zu beiden Seiten reingeregnet. Barbaras Sitzauflage ist nicht nur feucht, sie ist durchdrungen von finnischem Waldwasser. Sie legt eine Decke darüber - [Finnland - 21.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-21-05-11/) - 21. Mai Es ist spät geworden. Spät am Morgen. Halbelf weist die Ortszeit aus. Der Tankautomat spinnt. Oder die Finnen. Die Finnen, die spinnen! Die Karte will er nicht und auch den 20-Euroschein verschmäht er. Macht nichts, wir haben noch Sprit für ungefähr 80 km im 45-Liter-Tank. Bei Bergfahrten verbraucht unser „Vagabund“ schon mal 16-18 Liter auf 300 Zetorminuten. Doch…der Schein will auch - [Finnland - 12.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-12-05-11/) - 12. Mai Um Sieben schnell heraus aus den klammen Nachtklamotten , Waschen in der Schüssel und die kalte Tagkleidung überziehen. Ahhh! Da wird man schneller munter, als wenn man in der Achterbahn erst oben auf der Kuppe das erste Mal die Augen öffnet und den Abgrund vor sich sieht. Um Acht schließt die Werkstatt auf, lese ich an - [Norwegen - 18.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen-18-05-11/) - 18. Mai Punkt 8 Uhr 30 stehen wir auf der Matte oder besser gesagt, auf dem Busparkplatz gegenüber unserem Stellplatz in der Ansiedlung „Russenes“ am „Kro.“ Es ist schweinekalt, wenn man nur drei Minuten im Freien mit den Füßen stampft und auf etwas wartet. Letzte Nacht hat es dermaßen stark geschneit und gestürmt, dass die Steuerbordseite - [Norwegen - 16.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen-16-05-11/) - 16. Mai Abwasserschlauch ziehen und verstauen, Abwassertank leeren, Elektrokabel aufrollen, Klappläden schließen, Stullen schmieren für die Fahrt und Getränke zubereiten, Aufhängung der SAT-Schüssel wieder festschrauben, Handy und Navi-Geräte in Trecker legen, Blumenkästen verstauen, die vier Stützen hochschieben und anschrauben, alle Schrank- und Fachtüren im Bauwagen verriegeln, Kühlschrank zusperren, Klappstühle unter den Tisch legen, Wassertank füllen, - [Norwegen - 15.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen-15-05-11/) - 15. Mai Es ist Sonntag, die Glocken läuten vom Kirchturm herüber und wir gehen zum Gottesdienst. Schön wärs! Hier gibt es keine Kirche und kein Geläut. Nur das Gekreische der Möwen und ab und zu mal das Gebell eines Hundes aus der Ferne. Wir sind ab dem frühen Vormittag wieder ganz alleine auf dem ausgedehnten Platz. Die Leipziger sind - [Norwegen - 14.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen-14-05-11/) - 14. Mai Unterwegs überholt uns der junge Same, auf dessen Grundstück wir genächtigt haben und hupt und winkt wie wild. Wir erreichen gegen 13 Uhr das Zentrum der Samen, die Lappenstadt „Karasjok“, wo fast 80 % der Bevölkerung samischen Ursprungs ist. Neben der Touristinformation besuchen wir die Außenanlagen des „Sapmi-Parks“ und staunen über die grasbedeckten Lappenhäuser. Auch zahme Rentiere - [Norwegen - 13.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen-13-05-11/) - 13. Mai Wir fahren und fahren. Da kommt endlich die norwegische Grenze. Die Landschaft wirkt sehr eintönig. Bäume im eigentlichen Sinne gibt es nicht mehr. Lediglich etwa zwei Meter hohe, vereinzelt stehende verkrüppelte Birken sind gehäuft anzutreffen. Dazwischen Felsen, Wasserlöcher, Sumpf , Nichts. Die Augen werden mit der Zeit müde. Kommt mal ein Hinweisschild alle 20-30 Kilometer gibt es regen Gesprächsstoff, - [Finnland - 11.05.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland-11-05-11/) - 11. Mai Wir sind das erste Mal in Finnland. Und zwar reisen wir nicht wie vernünftige Touristen im Süden ins Land, sondern fangen gleich mit „Finnisch-Lappland“, mit der Finnmark an, da wir ja direkt aus „Schwedisch-Lappland“ kommen. Die Weite um uns herum und die kleinen, entfernten lichten Fichten- und Birkenhaine lassen uns Entfernungen besser einschätzen. In Schweden fährt - [Frankreich - 03.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/3024/) - 3. August Heute ist ein besonderer Tag. Nicht, weil heute die Woche geteilt wird oder wir einen besonders runden, funkelnden Wein ergattert haben. Nein! Heute vor vier Monaten war Sonntag, dazu noch unser 35ster Hochzeitstag und wir sind zu unserer großen Europatour von unserem Wohnort „Carlsdorf a.d. Lempe“ frohen Mutes und unter Beifall der etwa - [Frankreich - 04.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-04-08-11/) - 4. August Abreisetag und schon wieder ein ganz Besonderer. Als wir um zehn nach Acht im Trecker sitzen, versuchen wir unsere Tochter Tamara auf ihrem Handy zu erreichen. Sie meldet sich leider nicht. Heute ist ihr 35.Geburtstag und wir wollten eigentlich die Ersten sein (außer ihrem Ehemann natürlich), die ihr gratulieren. Der Himmel ist klar - [Frankreich - 29.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-29-07-2011/) - 29. Juli Gegen Acht ist die kleine städtische Rezeption geöffnet und wir zahlen die Übernachtung mit einem Zehneuroschein. Das ist angemessen. Unterwegs dann fällt uns auf, dass das gelbe Rundumblinklicht hinten am Heck des Bauwagens nicht mehr brennt und sich dreht. Ich bleibe unterwegs halten, schaue die Birne nach und die Verkabelung. Alles ist in - [Frankreich - 02.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-02-08-11/) - 2. August Heute will ich wissen, wie weit wir von der Heimat entfernt sind. Man hat überhaupt nach so einer langen Reise von fast vier Monaten fast kein Zeit- und Entfernungsgefühl mehr. Das Navi berechnet über zehn Minuten. Dann das Ergebnis: Nur 703 Kilometer! Da stehen wir ja fast schon vor unserer Haustüre, so nahe - [Frankreich - 01.08.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-01-08-11/) - 01. August Der Sommer sollte spätestens jetzt, am 1.August beginnen. Tut er auch. Schon um 11 Uhr, als wir „auf Strecke“ sind, lese ich außen am Bauwagen im Schatten 24 Grad ab. Das kann ja heiter werden oder besser gesagt heiß. Vorgenommen haben wir uns, 96 km zu schleichen. Am Stadtausgang von „Sezanne“ eine Baustelle - [FRANKREICH](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich/) - 28. Juli Bevor wir vom städtischen „Rummelplatz“ die Fliege machen, kommt einer der Schausteller noch schnell zu uns herüber und überreicht uns einen Minigorilla zum Anhängen an die Sonnenblende. Ein Beweis für gute Nachbarschaft. Mit Hahnenkrähen, das weit über den leeren Kirmesplatz schallt verabschieden wir uns. Plötzlich sind wir in Frankreich. Ohne Übergang, einfach so. - [Frankreich - 28.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/frankreich-28-07-11/) - 28. Juli Bevor wir vom städtischen „Rummelplatz“ die Fliege machen, kommt einer der Schausteller noch schnell zu uns herüber und überreicht uns einen Minigorilla zum Anhängen an die Sonnenblende. Ein Beweis für gute Nachbarschaft. Mit Hahnenkrähen, das weit über den leeren Kirmesplatz schallt verabschieden wir uns. Plötzlich sind wir in Frankreich. Ohne Übergang, einfach so. - [Niederlande - 24.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/niederlande-24-07-11/) - 24. Juli Es hat die ganze Nacht geregnet und gestürmt. Als ich gegen 8 Uhr auf das Außenthermometer schaue, zucke ich fröstelnd zusammen. Ganze 12 Grad lese ich ab. So „warm“ war es schon mal Ende April in Lappland. Der Dauerregen, der den ganzen Tag anhalten soll, verdrießt uns schon etwas die Sonntagslaune. Nicht mal - [Belgien - 27.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/belgien-27-07-11/) - 27. Juli Bevor wir losdüsen, wechselt Barbara noch schnell die Batterie an unserer Heckaußenuhr. Einige Leute hatten uns schon auf die falsche Uhrzeit aufmerksam gemacht oder einfach nur den Kopf geschüttelt. Schon nach einem knappen Kilometer nach der steilen Ausfahrt vom Campingplatz auf die Landstraße wird unsere Geduld wieder mal auf die Probe gestellt. Die - [Belgien - 26.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/belgien-26-07-11/) - 26. Juli Wir sind spät dran. Doch einmal wieder muss ich mich daran erinnern, dass wir uns im Langzeiturlaub befinden und ich nicht pünktlich im Büro sein muss. Das Wetter ist heute dazu angetan, zu reisen. Keine Sonne, 15 Grad draußen und in der Kabine nach einer Stunde Fahrt 18 Grad. Das ist viel angenehmer, - [Deutschland - 02.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-02-07-11/) - 2. Juli In der Nacht hat es stark geregnet. Der Sandplatz für Kurzcamper ist aufgeweicht und man trägt allen Schmutz ins Innere. Beim morgendlichen Laufen zum Sanitärgebäude werde ich immer größer und muss mir beim Eintreten ins Gebäude außen die Schuhe ausziehen. Um Neun geht’s im strömenden Dauerregen weiter nach Westen. Der einsame Wischer hat auch schon ein - [Deutschland - 01.07.2011](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-01-07-2011/) - 1.Juli Heute sind wir schneller fertig als wir denken. Der Platz neben der Tankstelle ist nun auch nicht gerade der Hübscheste. Der Vortag steckt mir noch in den Knochen. 180 km waren zuviel. Meine Glieder schmerzen, die rechte Flanke sticht ab und zu und meine Därme grummeln. Aber nicht vor Hunger. Mir geht es nicht besonders gut. Mir ist zwischendurch immer mal - [Deutschland - 05.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-05-07-11/) - 5. Juli Zwei Tage schon bin ich so gut wie ohne Nahrung und bekomme seit gestern Infusionen. Elektrolytlösungen und antibiotische Infusionen. Gegen 13 Uhr werde ich die langen Gänge und zig Aufzüge hoch und runter in den OP geschoben. Hier heißt es umsteigen auf eine unbequeme Pritsche, die keinem einfachsten Hotelstandart in Hinterunterkrapfingen standhalten würde. Es wird auch nicht - [Deutschland - 06.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-06-07-11/) - 6. Juli „Wenn der liebe Gott eine Tür schließt, öffnet er eine andere!“ Das ist an diesem Morgen mein erster Gedanke. Alle meine Schutzengel waren in den letzten Tagen hoch motiviert und haben auf mich gut aufgepasst. Mein Allgemeinzustand ist erbärmlich, ich leide immer noch unter Darmkrämpfen und habe ein sehr starkes Krankheitsgefühl. Eine sehr nette Krankenpflegeschülerin führt ein - [Deutschland - 10.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-10-07-11/) - 10. Juli Es passiert heute nichts Besonderes. Mir schmerzt schon wieder mein Rücken durch das Liegen auf der nicht sehr komfortablen Matratze. Ich mache immer wieder zwischendurch einen kleinen Spaziergang im Parkgelände, um mich abzulenken. Die Kinder kommen noch einmal vorbei und verabschieden sich. Barbara bleibt es so erspart, heute mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Das Personal hier auf der - [Deutschland - 11.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-11-07-11/) - 11. Juli Ich soll nüchtern bleiben. Dabei trinke ich morgens nie Alkohol. Eine Sonographie des Herzens und der inneren Organe steht an. Der smarte Kardiologe ist aufgeschlossen und berät mich medizinisch ausgezeichnet. Die Därme grummeln schon wieder, aber in einem anderen Timbre als in der letzten Woche. Der gesunde Hunger meldet sich und das halte ich für ein gutes Zeichen. Dann - [Deutschland - 12.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-12-07-11/) - 12. Juli REISEFIEBER Ob Fernweh oder Heimweh …beides kanndaheimoderfern von dadas gleiche Bauchweh machenaber nie …an derselben Stelle.Nur viel Bewegung bringt da Linderung ! Diese Zeilen schrieb ich einmal vor Beginn unserer Reise. Es hat sich diesbezüglich nichts bei mir und in mir verändert. Mein Heimweh ist winzig klein, mein Fernweh dagegen riesengroß. Die große Visite kommt spät, - [Deutschland - 13.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-13-07-11/) - 13. Juli Ich freue mich. Nicht nur, dass ich endlich Morgen die Klinik wieder verlassen darf. Ich freue mich auch sehr über die große Anteilnahme über’s Netz, die mir/uns zuteil wird. Sogar aus Polen, Schweden, Dänemark und China erreichen mich aufmunternd geschriebene Emails. Auch aus der Nähe meiner Geburtsstadt Lauterbach im Vogelsberg, aus dem Dorf Landenhausen bekomme ich eine - [Deutschland - 14.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-14-07-11/) - 14.Juli Zehn Uhr! Dr. med. Liebig, der Chefarzt der inneren Abteilung kommt mit kleinem Gefolge zur großen Visite. Ich brauche ab sofort einige Medikamente, die ich zuvor über einen längeren Zeitraum einnehmen musste, nicht mehr nehmen. Dafür wird ein für mich wichtiges Medikament auf die doppelte Dosis erhöht. Meine Bedenken, dass ich die Ureterschiene in der Niere unterwegs „verlieren“ - [Deutschland - 15.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-15-07-11/) - 15. Juli Ich werde erst um Acht munter. Hier im Bauwagen geht ja auch nicht ständig ab Sechs Uhr die Tür auf und zu und keine Krankenschwester will die Vitalwerte messen oder mir irgendwie anders auf den Zahn fühlen oder das Bett machen. Es nieselt. 13 Grad. Sommer! Wir rumpeln nach Wusterhausen auf den Wochenmarkt und holen uns dort eine - [Deutschland - 16.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-16-07-11/) - 16. Juli Samstagmorgen, zehn vor Acht. Wir zuckeln sehr mühsam im Fußgängertempo durch die Kyritzer Innenstadt. Barbara ist unentwegt am Fluchen, weil wir nicht gut vorankommen und sie natürlich wieder einmal auf ihrem ungefederten Sitz kräftig durchgeschüttelt wird. Wir haben ein erstes Ziel, nur 9 km von der Stadt entfernt. Klaus Gabel, meinem netten Zimmergenossen in der Klinik - [Deutschland - 20.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-20-07-11/) - 20. Juli Wir haben uns mit der Morgentoilette Zeit gelassen und auch das Frühstück fällt länger aus als sonst. Meine Uretherschiene, die ich seit ein paar Tagen im Körperinneren trage, macht sich mehrmals am Tag, besonders morgens und beim Laufen auf unebenem Gelände mehr als deutlich bemerkbar. Das wird sich erst wieder dann ändern, wenn - [NIEDERLANDE](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/niederlande/) - 23. Juli Um Neun erscheint der Reporter von Radio „WMW“ mit der Tochter und dem Sohn des Hauses. Wir werden zu unserer Reise eingehend von dem Journalisten Dirk Terbahl befragt und ich muss auch den Trecker anlassen und alle Tierstimmen ertönen lassen, damit die Hörer am Sonntagmorgen, wenn die Sendung läuft, erschreckt aus allen Betten - [BELGIEN](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/belgien/) - 25. Juli Ein sehr aufgeschlossenes und nettes Ehepaar aus Holland, etwa in unserer Jugend, die gestern Abend angekommen sind, liegen mit uns auf einer Wellenlänge. Wir tauschen unsere Visitenkarten aus und siehe da, Fred Stolk hat seine Reiseberichte (und er hat über viele Länder zu berichten) ebenfalls ins Netz gestellt. Auch ein „Schreiber“ also. Seine - [Polen - 15.06.2011](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-15-06-2011/) - 15. Juni Um Punkt Acht werden die Rollläden in dem kleinen Dorfladen an der Grenze zu Polen hochgezogen. Wir haben schon alles wieder reisefertig gemacht, die Aufgangstreppe zum Bauwageneingang hochgezogen und Navi, Handy, Landkarten, Marschverpflegung und gute Laune in die Treckerkabine verbracht. Einige Dinge für den Tag können wir hier gleich einkaufen. In zwei Minuten - [Polen - 17.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-17-06-11/) - 17. Juni Heute sollen wir mehr Glück haben mit dem Auffinden eines Platzes. Es ist der Gesuchte, den wir gestern natürlich nicht finden konnten, weil unser Navi nur einen Ort mit diesem Namen ausspuckte. Man stelle sich vor, man suche den Ort „Neustadt“ und wird vom Navigator zum nächsten Neustadt geleitet. Das gesuchte Neustadt läge - [Polen - 18.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-18-06-11/) - 18. Juni Um Sechs ist die Nacht herum. Barbara drängt zur Eile. Es fängt an zu regnen, ich bin völlig unausgeschlafen und schlecht gelaunt. Mehr als schlecht gelaunt. Ich bin nicht mehr ansprechbar. Lediglich Melli, die ausgeschlafene Bikerin von nebenan kann mich mit etwas aufheitern mit ihren Sprüchen. Sie schreibt einen sehr netten Text in unser Gästebuch. Kurz vor Abfahrt - [Polen - 22.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-22-06-11/) - 22. Juni Es ist heute der 23. Juni gegen Ein Uhr 45 und ich bin zu erschöpft von den Erlebnissen des Tages, um noch einen klaren Gedanken fassen zu können. Ich sitze seit 21 Uhr auf unserer Eckbank im Bauwagen und lade Fotos für unsere Homepage hoch und setze Berichte hinein. So will ich es - [Polen - 23.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-23-06-11/) - 23. Juni Die Sonne lacht mit uns schon um sechs Uhr früh um die Wette. Allein deswegen, weil wir nur 113 km zu fahren haben. Ein Kinderspiel für erprobte Traktoristen. Es dürften schon über 6500 km geworden sein, die wir seit unserem 35. Hochzeitstag am 3. April gefahren sind. Wir sind zum „fahrenden Volk“ geworden. - [Polen - 24.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-24-06-11/) - 24. Juni Wir sind etwas aufgeregt. Das polnische Fernsehteam will zwar erst gegen 11 Uhr kommen, aber wir sitzen schon kerzengerade um Acht am Frühstückstisch. Das polnische Weißbrot kann man sehr empfehlen. Frisch und knusprig. Dazu die cremig schmeckende Butter und den Honig von unserem kleinen Imker aus Lettland… Ich hänge alle laminierten Zeitungsartikel außen - [Polen - 26.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-26-06-11/) - 26. Juni Mein Gott! Das kann doch nicht sein! Total verschlafen wälze ich mich aus der Koje und komme aus dem Gähnen nicht mehr heraus. Die Sonne steht schon hoch am Himmel und Barbara liegt auch nicht mehr neben mir. Was ist passiert? Unsere Familienfotouhr zeigt mit dem kleinen Zeiger fast auf die Elf. Barbara - [Polen - 28.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-28-06-11/) - 28. Juni Acht Uhr! Norbert ruft ganz aufgeregt an. „Dieter, du, da ist dir gestern ein kleiner Fehler beim Schreiben und Hochladen der Fotos im Blog unterlaufen!“ Jetzt bin ich noch einmal wach und lausche ins Handy. „Tja…“ kommt es etwas kläglich von Norbert rüber. „Du hast leider die falschen Namen der Sekretärin und des Bürgermeisters eingesetzt.“ „Diese Namen gibt - [Polen - 29./30.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-29-30-06-11/) - 29. Juni Ein richtig fauler Mittwoch! Schon gegen Mittag lese ich 27 Grad auf unserem Außenthermometer ab. Die Lebensrettungstruppe steht wieder kerzengerade und stumm vor ihrem Trainer und wartet auf die „Befehle.“ Dann heißt es: 20 Liegestützen, 10 Kniebeugen und immer schön laut mitzählen. Einigen Jugendlichen sieht man die Anstrengung deutlich an. Sie haben wohl gestern Abend zu lange im - [Litauen - 14-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/litauen-14-06-11/) - 14. Juni Wir sind noch am Frühstücken, da erscheint unser freundlicher Gastgeber mit einer Zweiliterflasche Traubenwein und einem großen Glas Honig in der Tür. Das hatten wir gestern bei ihm bestellt und er hat Wort gehalten. Der Abschied ist kurz, aber sehr herzlich und Vdadimirs schaut uns noch lange heftig winkend nach, bis wir im unendlichen Band - [Lettland - 11-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/lettland-11-06-11/) - 11. Juni Das Hotelpersonal steht versammelt vor dem Haupteingang und winkt uns zu. Natürlich nicht, ohne alle verfügbaren Kameras aufgetrieben zu haben. Es ist immer wieder ein sehr angenehmes Gefühl, als Fremder, quasi als Ausländer so herzlich willkommen geheißen und auch wieder verabschiedet zu werden. Es ist der sechste Tag in Folge, wo es so unerträglich heiß - [Lettland - 10-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/lettland-10-06-11-2/) - 10. Juni Fünfundsechzig Kilometer schaffen wir heute nur. Daran sind die Einunddreißig Grad schuld, die uns das Atmen in der 45 Grad heißen Treckerkabine erschweren. Wir werden von drei Wohnmobilfahrern laut hupend überholt. Es sind die drei französischen Familien, von denen wir uns gestern verabschiedet haben. Sie freuen sich wohl, uns eingeholt zu haben. Ist ja auch ein Kinderspiel bei - [Estland - 07-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/estland-07-06-11/) - 7. Juni Ich befrage nebenan den einen jüngeren Arbeiter, der seit 8 Uhr wieder am Saunagebäude arbeitet, ob er wüsste, wo es in der Nähe eine „Bosch-Werkstatt gibt. Er gibt die Frage umgehend weiter an den Chef des Hauses und der telefoniert einfach drauf los. Seine Frau kommt dazu und „dollmätscht.“ Es käme jemand aus dem Dorf, bekomme - [Estland - 06-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/estland-06-06-11/) - 6. Juni Um Zehn rüsten wir uns für die Weiterfahrt. Es ist nicht nur heiß, sondern schon am frühen Morgen schwül, so dass man schon beim Einsteigen in die Treckerkabine fast einen Hitzschlag bekommt. 36 Grad zeigt das Thermometer im Inneren. Auf der Hauptstraße angekommen, besuchen wir gleich einen Supermarkt. Coop ist auch hierzulande vertreten. Wir kommen aus dem Staunen - [Estland - 05-06-11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/estland-05-06-11/) - 5. Juni Um 10 nach 9 sind wir schon unterwegs auf der Schnellstraße Nr. 170 in Richtung Hafen. 11 Kilometer durch Helsinki sind zu kutschieren. Anstrengend! Es ist Sonntag und trotzdem scheinen alle Helsinkiner schon wach zu sein. Am Abend zuvor lernten wir ein sehr nettes Ehepaar unseres Alters aus Krefeld kennen, die ebenfalls heute früh mit derselben Fähre - [Deutschland - Anmerkung - 01.07.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland-anmerkung-01-07-11/) - Hallo liebe Leser, Fans und auf den nächsten Bericht meiner Eltern Wartenden. Unsere Eltern befinden sich in der Nähe von Berlin und werden dort vorraussichtlich (es ist nicht abzusehen wie lange) auch dort bleiben müssen. Unser Vater ist seit Montag im Krankenhaus. Es handelt sich um eine höchstwahrscheinlich länger andauernde Erkrankung, die die inneren Organe betrifft, - [Polen - 25.06.11](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-25-06-11/) - 25. Juni Um Acht koppele ich unseren Zetor vom Bauwagen ab und Norbert fährt uns voran zu einer Traktorwerkstatt in einem nahen Dorf. Da steht ein Truck, Mopeds, Quads, Motorräder, Traktoren, Rasenmäher und alles, was Räder hat oder einmal hatte. Hier wird alles repariert. Nicht ausgetauscht, sondern eben repariert. Die Polen verstehen sich eben darauf - [DÄNEMARK](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/daenemark/) - Auf der Fähre von Wischhafen nach Glückstadt 7. April Endlich sind wir an der sogenannten Smörebröd-Grenze angekommen. Es ist Mittag, die Sonne scheint durch den beständig wehenden Wind hindurch und wir verzehren unsere Leberwurststullen, die wir vorsorglich für den kleinen Hunger eingepackt haben etwa 100 Meter vor dem nicht vorhandenen Grenzerhäuschen. (An alle Vegetarier, - [FINNLAND](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/finnland/) - 11. Mai Wir sind das erste Mal in Finnland. Und zwar reisen wir nicht wie vernünftige Touristen im Süden ins Land, sondern fangen gleich mit „Finnisch-Lappland“, mit der Finnmark an, da wir ja direkt aus „Schwedisch-Lappland“ kommen. An der finnischen Grenze in "Kaaresuando" Die Weite um uns herum und die kleinen, entfernten - [NORWEGEN](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/norwegen/) - 13. Mai Wir fahren und fahren. Da kommt endlich die norwegische Grenze. Kurz hinter der norwegischen Grenze an einem Fluss Die Landschaft wirkt sehr eintönig. Bäume im eigentlichen Sinne gibt es nicht mehr. Lediglich etwa zwei Meter hohe, vereinzelt stehende verkrüppelte Birken sind gehäuft anzutreffen. Dazwischen Felsen, Wasserlöcher, Sumpf , Nichts. Die Augen - [LETTLAND](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/lettland/) - 10. Juni Fünfundsechzig Kilometer schaffen wir heute nur. Daran sind die Einunddreißig Grad schuld, die uns das Atmen in der 45 Grad heißen Treckerkabine erschweren. Wir werden von drei Wohnmobilfahrern laut hupend überholt. Es sind die drei französischen Familien, von denen wir uns gestern verabschiedet haben. Sie freuen sich wohl, uns eingeholt zu haben. Ist - [LITAUEN](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/litauen/) - 14. Juni Wir sind noch am Frühstücken, da erscheint unser freundlicher Gastgeber mit einer Zweiliterflasche Traubenwein und einem großen Glas Honig in der Tür. Das hatten wir gestern bei ihm bestellt und er hat Wort gehalten. Der Abschied ist kurz, aber sehr herzlich und Vdadimirs schaut uns noch lange heftig winkend nach, bis wir im - [POLEN](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen/) - 15. Juni Um Punkt Acht werden die Rollläden in dem kleinen Dorfladen an der Grenze zu Polen hochgezogen. Wir haben schon alles wieder reisefertig gemacht, die Aufgangstreppe zum Bauwageneingang hochgezogen und Navi, Handy, Landkarten, Marschverpflegung und gute Laune in die Treckerkabine verbracht. Einige Dinge für den Tag können wir hier gleich einkaufen. In zwei Minuten - [DEUTSCHLAND](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/deutschland/) - Hallo liebe Leser, Fans und auf den nächsten Bericht meiner Eltern Wartenden.Unsere Eltern befinden sich in der Nähe von Berlin und werden dort vorraussichtlich (es ist nicht abzusehen wie lange) auch dort bleiben müssen.Unser Vater ist seit Montag im Krankenhaus. Es handelt sich um eine höchstwahrscheinlich länger andauernde Erkrankung, die die inneren Organe betrifft, die - [POLEN-TV](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/polen-tv/) - TRAKTOREM PRZEZ EUROPĘ 27 czerwca 2011 Gawex Media - Informacje wideo(mp4 Video, 23:56 min) - [ESTLAND-TV](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/estland-tv/) - Unistust täitev vanapaar vallutab traktoriga Euroopat Barbara ja Dieter Christian Ochs tähistavad traktorireisiga oma 35 aastat kestnud õnnelikku abielu. Barbara ja Dieteri plaan on sõita kuue kuuga maha 18 000 kilomeetrit ja nende teekond viib läbi 17 riigi. Kuigi põhiline eesmärk on täita eluunistus, annab lisaväärtust ka võimalus pääseda Guinnessi rekordite raamatusse. via Unistust täitev - [Letzte Dinge](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/letzte-dinge/) - Endlich 2011 !!! „UNSER“ Jahr ! Nun soll es ja Menschen geben, denen, wenn sie „letzte Dinge“ hören oder lesen, sogleich zwar vorerst unklare, noch im Nebel liegende Handlungen, aber in jedem Fall negative Ereignisse vor Augen haben. Letzter Wille, letzter Weg, letzte Ölung, letzte Worte, letzte Kraft, letzte Dinge ? Und danach ? - [Abfahrt!](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/abfahrt/) - Wir sind am 3. April gegen 11°° Uhr gestartet und werden in unregelmäßigen Abständen, wann immer wir über einen "Hotspot" online sein können, alle unsere "Fans" hier auf unserer Homepage über den Reiseverlauf mit Fotos und Text informieren. Die kommenden Artikel werden nach Ländern geordnet sein.Über gehäuftes Daumendrücken (oder auch das intensive Drücken von Großzehengrundgelenken) würden - [Reisevorbereitung](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/reisevorbereitung/) - Vorab einige Informationen über unsere geplante Reise mit einem Traktor und einem alten Bauwagen. Die Reise wird über einen Zeitraum von etwa 190 Tagen und eine Distanz von ca. 18000 km gehen. Weiter Infos befinden sich im Aufbau ! - [Was ist seit Januar 2025 geschehen ?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-januar-2025-geschehen/) - Das Jahr ging wieder einmal überraschend viel zu schnell vorüber und ist wohl meinem Alter geschuldet, obwohl sich aus medizinischer Sicht die Körperzellen doch viel langsamer teilen sollen. Nur die Lebensuhr läuft leider in einem anderen Tempo ab. Ich sage stets: „Alt werden ist manchmal sehr anstrengend, doch nicht alt zu werden noch viel schlimmer - [Was ist seit Dezember 2023 geschehen ?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-dezember-2023-geschehen/) - Es war einmal… Bekannterweise fangen so viele Märchen an. Fast wie ein Märchen und sehr festlich und vorweihnachtlich dekorativ waren die Räume der vereinseigenen Kunstetage meines Kunst-und Kulturvereins Baunatal e.V. zur Adventsfeier gestaltet, wo wir Kunstschaffenden einen sehr unterhaltsamen Nachmittag erleben durften und ich ein paar besinnliche Weihnachtsgedichte aus meinem Fundus vortragen konnte. http://www.kuku-baunatal.com/Startseite/ Des - [Was ist seit Dezember 2022 geschehen ?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-dezember-2022-geschehen/) - Jahresbericht 2023 Dezember 2022 Man sollte meinen, dass außer dem Weihnachtsfest, den Vorbereitungen dazu und die Überlegungen, wie und wo und mit wem wir in der Silvesternacht das neue Jahr beginnen wollen nichts unsere „heiligen“ Vorfestfeiertagsruhe stören könnte. Weit gefehlt! Das Unheil bahnte sich am frühen Nachmittag des 30. Dezember an, als der sehr junge - [Was ist seit November 2021 geschehen ?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-november-2021-geschehen/) - Unser treuer Zetor mit seinem Saisonkennzeichen fristet mal wieder drei lange, einsame Monate wohlverdienter Stand-und Ruhezeit neben unserem inzwischen 57 Jahre alten Bauwagen namens „Tante Paula“ in unserer großen Scheune unterhalb des Haupthauses, wo auch meine knallrote Superente mit ihrem Saisonkennzeichen steht. Nichts konnte mich aber davon abhalten, einmal in besten Erinnerungen schwelgend eine kalte - [Was ist seit Oktober 2020 geschehen ?](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/was-ist-seit-oktober-2020-geschehen/) - Ein Jahr zum Freuen, zum Trauern, zum Mäusemelken. Ein Jahr der Hoffnung, der Enttäuschungen, des Fortschritts. Ein Jahr im Wandel, in Bewegung, in Unruhe. Nachdem wir schon allein wegen der Ausbreitung der Pandemie mit unserem Gespann nicht verreisen konnten, da die meisten Campingplätze nur bedingt geöffnet hatten oder erst gar nicht in die Sommersaison starteten ## Seiten - [Presse](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/) - 16.000 KM im Traktor durch Europa - Entschleunigung pur Interview von Katja Wolf Peace Love & Om https://peace-love-om.de/ Als Ehepaar mit Traktor und Bauwagen durch Europa Sie sind die, die mit dem Trecker tanzen: die Eheleute Dieter und Barbara Ochs. Sie lassen den Stau einfach hinter sich, weil sie die Ursache und Beginn eines jeden - [Presse - 2017](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2017/) - "Rathausgalerie Vellmar" 02.2017 - "Wochenspiegel Vellmar", Ausgabe 8/17, Wittich Verlag, Fritzlar Wochenspiegel Vellmar (PDF) - [Lesungen](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/lesungen/) - Aktuell 17.09.19, 17:30 Uhr, Gemeindezentrum der evangelischen Kirche am Jungfernkopf, Waldecker Str. 28, 34128 Kassel Lesung aus Buch:" Wir lassen den Stau hinter uns" Eintritt 3 € Übersicht 10.10.2013 - Frankfurt – Buchmesse - 19 Uhr 20.11.2013 - Hofgeismar – Eckhardt & Dippel - 20 Uhr 29.11.2013 - Habichtswald – Ehlen - DGH - 18 - [Presse – 2016](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2016/) - "Köpfe, Klatsch und Kurioses" 10.2016 - HNA Hofgeismar hna-hog-15-10-2016 (PDF) Magdeburg Kompakt, 15.09.2016 Biber Magazin, 22.09.2016 biber-magazin_2016-09-22_wir-lassen-den-stau-hinter-uns (PDF) DATEs Magdeburg, 09.2016 dates-magdeburg_september2016-seit44_literaturwochen (PDF) "Köpfe, Klatsch und Kurioses" 06.2016 - HNA Hofgeismar HNA-HOG-18-19-6-2016 (PDF) Tante Paula on Tour - Ein Traktor mit Bauwagen unterwegs durch Europa. Außerdem noch Einblicke in das bunte Programm auf dem Hessentag - [Presse - 2011](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2011/) - “Mit hr4 in den Tag”Hermann Hillebrand – Sendung vom 19.11.2011 Mit dem Traktor durch EuropaGuten Abend RTL Hessen - 25.Oktober 2011 - TV Video 3:34 Mit Traktor und Zirkuswagen: Ehepaar Ochs tourte im Schneckentempo durch EuropaExtra Tip - 25. Oktober 2011 Mit Traktor und Zirkuswagen: Ehepaar Ochs tourte im Schneckentempo durch EuropaHeimat Nachrichten - 25. - [Presse – 2015](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2015/) - Treckerstopp auf dem Kyritzer Marktplatz 09.2015 - Kyritzer Tageblatt Mit dem Trecker durch Nordeuropa 03.2015 - LANDfreund - Das Schweizer Agrarmagazin LANDfreund-03-2015 (PDF) LANDfreund Lesereise mit Tempo 25 Kurioses Gespann stoppt am Wiesenburger Park 08.2015 - Märkische Allgemeine MAZ - Lesereise mit Tempo 25 (PDF) MAZ - Märkische Allgemeine - [Presse - 2014](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2014/) - "Als Sofahocker nicht vorstellbar" Dieter Christian Ochs geht in den "Unruhestand" “Land & Leute” und Anzeige in “Hofgeismar aktuell”, 26.11.14 & 01.12.2014 Dieter Christian Ochs - Unruhestand (PDF) "Mit dem Traktor quer durch Europa" Syker Kreiszeitung, 25.9.14 "Abenteuer auf dem Treckersitz" Delmenhorster Kreisblatt, 19.9.14 "Unterwegs" – Der Abenteuer-Sommer Mit dem Traktor durch Europa harmony.fm - - [Presse - 2013](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2013/) - Im Bauwagen durch Europa „Wir in Habichtswald“ – Wochenzeitung vom 13.12.2013 (pdf) Mit Traktor durch Europa RTL Hessen - Video (2:55) - 04.12.2013 Einmal quer durch Europa ist mit dem Flieger gar kein Problem. Da kommt man schnell von A nach B. Wenn man aber mit einem Trecker unterwegs ist, dann kann die Reise schonmal - [Presse - 2009](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2009/) - Land & Leute, 11.11.2009 - [Presse - 2010](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2010/) - Vogelsberg Wochen-BoteMittwoch, 29. Dezember 2010 Quer durch Europa mit Traktor und „Tante Paula“ Im Bauwagen sollen 17 Länder besucht werden / Ehepaar Ochs startet im April Samstag, 04. Dezember 2010LAUTERBACH/HOFGEISMAR Mit Traktor und „Tante Paula“ einmal quer durch Europa Dieter und Barbara Ochs verwirklichen sich mit Reise per Oldtimer-Gespann einen Traum Lauterbacher Anzeiger Lauterbacher Anzeiger, - [Presse - 2012](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/presse/presse-2012/) - Wie Jogger zum NordkapTraktorfan machte auf 10.000 Kilometer-Tour einen Stopp in CarlsdorfHNA – 22.08.2012 - [Campingurlaub Extertal-Eimke - Mai 2012](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/campingurlaub-extertal-eimke-mai-2012/) - [Kurzreisen & Events](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/) - Kurzurlaub Guxhagen-Büchenwerra August 2012 Campingurlaub Exertal Eimke Mai 2012 Kurzurlaub Meinhardsee Eschwege September 2010 Brauchtumsfest Gottsbüren August 2010 Viehmarktumzug Hofgeismar Juli 2010 Campingreise Hennestausee Mai 2010 Campingreise Bodenwerder September 2009 Campingurlaub Edersee Juli 2009 Urlaubsreise Extertal Mai 2009 - [Kurzurlaub in Guxhagen-Büchenwerra August 2012](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/kurzurlaub-in-guxhagen-buechenwerra-august-2012/) - Gedenkstätte und Kloster Breitenau in Guxhagen So'n Schiet ! Früüüüühstück ! www.fuldaschleife.de - [Route](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/route/) - Unsere Reiseroute: Erster Abschnitt von Hofgeismar bis Pernau (Estland) Größere Kartenansicht Zweiter Abschnitt von Pernau (Estland) bis Thiers (Frankreich) Größere Kartenansicht Letzter Abschnitt von Thiers (Frankreich) bis Hofgeismar Größere Kartenansicht - [Idee](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/idee/) - Eigentlich begann unsere Reise schon 1986, als unser damaliges Lieblingsgefährt mangels zusammengehörenden Massen sich anschickte, sich von jeglichen Adhäsionskräften vehement zu befreien. Die Rede ist hier von unserer letzten heißgeliebten Ente, auch Döschewo genannt, mit der wir mit unseren Kindern allezeit pannenfrei jahrelang durch die verschiedensten Länder Europas gefahren sind, um sogenannte gutbürgerliche Sommerurlaube in - [Sponsoren](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/sponsoren/) - Norbert Heibwww.rimaster.com Land- und Baumaschinen - ServiceAndreas Lehmannwww.landmaschinen-service.ch - [Suchergebnisse](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/suchergebnisse/) - [Über uns](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/ueber-uns/) - BARBARA UND DIETER CHRISTIAN OCHS Wir beide sind an Lebensjahren noch weit unter Hundert, aber schon viele ungezählte Jahre über 50 und leben im beschaulichen Hugenottendorf Carlsdorf a.d. Lempe in einem Eigenheim mit viel Platz und Auslauf für alle unsere Haustiere und nicht zuletzt auch für uns selber. Von hier aus lässt es sich trefflich planen - [Seitenübersicht](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/impressum/seitenuebersicht/) - [Urlaubsreise Extertal Mai 2009 ](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/urlaubsreise-extertal-mai-2009/) - [Brauchtumsfest Gottsbüren - August 2010](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/brauchtumsfest-gottsbueren-august-2010/) - [Meinhardsee - Eschwege September 2010](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/kurzurlaub-meinhardseeeschwegesept-10/) - [Technische Daten](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/tante-paula/technische-daten/) - Traktor Hersteller : Zetor – Tschechien Typ : 5011 wassergekühlt Baujahr : 1984 Hubraum : 2696 ccm KW/PS : 33/ 45 Zylinder : 3 Höchstgeschwindigkeit : 27 km/h Gänge : 10 Vorwärts, 2 Rückwärtsgänge Gesamtgewicht : 2840 kg Restauration : 2007 Bauwagen Hersteller : Hachmeister – Germany Baujahr : 1964 Gesamtgewicht : 2700 kg Länge - [Tante Paula](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/tante-paula/) - Mit einem halbwegs restaurierten, aber stets in den Startlöchern stampfenden Traktor über Stock und Stein oder besser gesagt über einen frisch gepflügten Acker oder über eine örtliche Schnellstraße zu düsen machte zwar einen Heidenspaß. Jedoch, wie sich schon recht bald nach meinen eingehenden Untersuchungen herausstellte, konnte man weder im Traktor ein ordentliches Essen zubereiten, noch - [Zugfahrzeug - Vagabund](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/tante-paula/zugfahrzeug-vagabund/) - [Bauwagen - Tante Paula](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/tante-paula/bauwagen-tante-paula/) - [Unser Straßenfloh](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/unser-strassenfloh/) - [Viehmarktumzug Hofgeismar Juli 2010](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/viehmarktumzug-hofgeismar-juli-2010/) - [Campingreise Hennestausee Mai 2010 ](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/campingreise-hennestausee-mai-2010/) - [Campingurlaub Edersee Juli 2009](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/campingurlaub-juli-2009/) - [Campingreise Bodenwerder September 2009](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/kurzreisen-events/campingreise-september-2009/) - [Philosophie](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/idee/philosophie/) - „Eile mit Weile!“ „Wer langsam geht, kommt auch ans Ziel!“ „In der Ruhe steckt die Kraft!“ „Viele Wenig geben auch ein Viel!“ Diese Lebenseinstellungen und metapherhaften Sprichworte haben sicher ihre Berechtigung, wenn, wenn man nicht gerade zufällig noch mitten im Berufsleben steht. „Wer langsam geht, kommt auch ans Ziel!“ „Wer zu spät kommt, den bestraft - [Impressum](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/impressum/) - Impressum Diensteanbieter Dieter Christian Ochs Weitzscher Garten 14 34369 Hofgeismar – Carlsdorf KontaktmöglichkeitenE-Mail-Adresse: zetor5011@gmx.de Telefon: 05671 1722 Journalistisch-redaktionelle AngeboteInhaltlich verantwortlich: Dieter Christian Ochs (Adresse wie oben) Haftungs- und SchutzrechtshinweiseHaftungsausschluss: Die Inhalte dieses Onlineangebotes wurden sorgfältig und nach unserem aktuellen Kenntnisstand erstellt, dienen jedoch nur der Information und entfalten keine rechtlich bindende Wirkung, sofern es sich - [Datenschutzerklärung](https://www.wirlassendenstauhinteruns.de/datenschutzerklaerung/) - Datenschutzerklärung Einleitung Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als "Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. 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