Klinikeingang - Klinikum Kyritz a.d. Knatter

Deutschland – 13.07.11

13. Juli

Ich freue mich. Nicht nur, dass ich endlich Morgen die Klinik wieder verlassen darf. Ich freue mich auch sehr über die große Anteilnahme über’s Netz, die mir/uns zuteil wird. Sogar aus Polen, Schweden, Dänemark und China erreichen mich aufmunternd geschriebene Emails. Auch aus der Nähe meiner Geburtsstadt Lauterbach im Vogelsberg, aus dem Dorf Landenhausen bekomme ich eine sehr nette Mail. Danke Euch allen im Netz, die Ihr so „dicht“ dabei seid und uns „verfolgt!!!“

Klinikeingang - Klinikum Kyritz a.d. Knatter
Klinikeingang - Klinikum Kyritz a.d. Knatter

Unsere Zählmaschine auf unserer Homepage steht kurz vor 99000 Klicks. Ob sie auch über 100000 noch zählt?

Und ich freue mich ganz besonders auf die Rückkehr in den Bauwagen zu meiner Frau. Verflixt, ich liebe sie noch immer und das …schon seit fast 40 Jahren. Heute passiert nichts Aufregendes. Ich bekomme am Nachmittag nochmals ein Dauer-EKG angelegt. Auch die Damen in den Funktionsabteilungen sind sehr nett. Inzwischen sind die Geräte nur noch so groß wie ein Handy und stören nicht beim Schlafen.

Barbara besucht mich am Vormittag und nimmt Wäsche von mir mit. Es geht halt nichts über eine adäquate Körperhygiene. Darauf lege ich den allergrößten Wert. Besonders wenn man „zu Gast“ in einer Klinik ist.

Gegen 16 Uhr ruft Barbara an. Gerade hatte sie Besuch von der örtlichen Presse aus Kyritz. Der verantwortliche Lokalredakteur, Wolfgang Hörmann will einen Bericht in den nächsten Tagen in die Zeitung bringen. Der Zweite aus Deutschland, seitdem wir unterwegs sind und der Neunzehnte insgesamt. Es wird nicht der Letzte sein. Barbara empfand den Redakteur als einen sehr angenehmen Interviewer, dem es auch viel Spaß bereitete, einmal über solch eine ungewöhnliche Abenteuerfahrt zu berichten.

Am Abend wird Frauenfußball geschaut. Die Tore gehen immer in die „falsche“ Ecke. Es regnet Bindfäden und es riecht nach Herbst.

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