Dänemark – 12.04.11

12. April

Am Abend landen wir auf einem Campingplatz im Norden des Landes, „Auning“ , mitten im Distrikt Djursland gelegen. Es regnet schon die ganze Strecke und es sind gerade noch 5°. Der russische Heckscheibenwischer will von Hand bedient werden, das mich immer einige Verrenkungen während der Fahrt kostet. Am Sonntag fuhr ich noch mit geöffneter Heckscheibe und kurzärmeligem Hemd bei 18°! Wir teilen uns die 250 leeren Stellplätze mit einem französischen Pärchen, die mit einem Wohnmobil kurz nach uns angereist sind.

Der Besitzer des Platzes ist sehr freundlich und spricht deutsch mit meiner „Vorhut“ und „Anmelderin“ oder einfacher, mit Barbara. Spät am Abend klopft es an die Bauwagentür. Die 38jährige Ehefrau des Platzinhabers kommt herein und sagt, ihr Mann wäre vorhin an eine Stromleitung gekommen und musste per Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ihre erwachsene Tochter würde uns Morgen früh die Schranke öffnen. Gute und anhaltende Besserung, guter Mann!! Wir überlegen uns, ob wir Morgen, am Mittwoch doch lieber die Fähre Grenaa-Varborg anstatt die Fähre Frederikshavn-Göteborg nehmen sollen. Wir wären schneller „drüben.“ Es ist zwar etwas teurer und dauert länger, aber wir könnten die zweitgrößte Stadt Schwedens so gut umfahren und Nerven und Zeit sparen. Grenaa ist nur 40 km von hier entfernt und die Fähre ginge um 14 Uhr 25.

Kraft schöpfen aus der Stille der Natur !
Kraft schöpfen aus der Stille der Natur !

Liebe Schweden, passt ab Morgen gut auf auf euren Straßen: Zwei durchgeknallte Tysker, sturmerprobt und vagabundierend stellen euer Land mit einem alten Zetor auf den Kopf!

Die nächsten Berichte von unserer Reise werde ich leider erst Ende April ins Netz stellen können. 50 Cent pro Minute im Internet, bzw. 30 € in der Stunde sind mir einfach zu happig.

Wir hoffen auf unsere Neubekanntschaft, Dieter und Gudrun in Jämtland in Nordschweden. Ganz sicher werden wir dort umfangreiche Tipps bekommen. Oder auch vielleicht schon von Norbert Heibs Geschäftspartner Peer Carlsson von der Weltfirma „RIMASTER.“, den wir in Östergötland in Rimforsa treffen werden. Es wird uns nicht langweilig werden auf unserer großen Reise nach Norden. Die nächsten „Überlebensberichte“ setze ich unter das Kapitel „SCHWEDEN“ Es wird nur etwas dauern.

Also dann… „bis gleich!“

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